Zurück zur Taverne

Fan-Legende: Der Eiserne König - Das zerbrochene Schwert

Fan-Legende: Der Eiserne König - Das zerbrochene Schwert

Beitragvon Gilda » 7. November 2017, 08:24

Fan-Legenden-Erfinder: Troll
Gestaltung: Luis

Inhaltsangabe:
Der Eiserne König, den die Helden von Andor aus seiner Versteinerung erweckt haben, hat die angreifenden Skrale unter seinen Bann gebracht und setzt sie nun ein, um Andor zu beschützen. Da die Helden in Andor nicht mehr gebraucht werden, verlassen sie das Land, um den Bewohnern der Nebelinseln helfen. Doch kaum haben sie das Schiff bestiegen, erreicht sie eine Botschaft des Obersten Bewahrers Melkart. Brandur ist in einem magischen Schlaf gefallen, der Eiserne König beherrscht die Rietburg und die Kreaturen haben die Brücken zerstört und verheeren das Rietland. Die Helden von Andor sehen keine Möglichkeit, den Eisernen könig zu bezwingen. Doch dann rät ihnen Melkart, nach einer mächtigen Waffe zu suchen, die der Eiserne König einst selbst schuf und später in zwei Teile zerbrach. So machen sich die Helden auf die Suche nach den Stücken des magischen Schwertes und versuchen, all die anderen Rätsel rund um die Geschehnisse in Andor zu lüften...

Infos:
Diese Legende spielt zwischen den Legenden 2 und 3. Sie ist der zweite von zwei Teilen.
Benötigtes Spielmaterial: Teil III - Die letzte Hoffnung

Schwierigkeitsgrade: Mittel
Dateianhänge
Der Eiserne König - Das zerbrochene Schwert.pdf
Der Eiserne König – Das zerbrochene Schwert
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Re: Fan-Legende: Der Eiserne König - Das zerbrochene Schwert

Beitragvon Troll » 7. November 2017, 18:15

Danke Gilda fürs Hochladen!
Vielen Dank auch an Luis für die Grafik und an Uhrmensch fürs testen!
Es ist, wie gesagt, der zweite Teil, den ersten findet ihr hier:
viewtopic.php?f=19&t=3371
Viel spaß! :)
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Re: Fan-Legende: Der Eiserne König - Das zerbrochene Schwert

Beitragvon Luis » 5. Dezember 2017, 16:25

Schön das ich diese Legende gestalten konnte. Danke noch mal für deine Geduld Troll.
Wie ihr wisst bin ich einer der Andor-Fans der nie Andor spielt :x :x :x (alles die Schuld der wenigen Leute mit denen ich spielen kann)und wenn schon dann die ersten Legenden zum 10000000 mal, weil ich immer versuche ein paar neue für Andor zu begeistern. Das ist der Grund weshalb es wohl noch dauern wird bis ich die Legende teste, werde dann aber einen ausführlich Spielbericht schreiben.

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Re: Fan-Legende: Der Eiserne König - Das zerbrochene Schwert

Beitragvon Luis » 5. Dezember 2017, 18:48

Ps: Vielleicht sollte man im Titel erwähnen das es der zweite Teil und nicht die gleiche Legende ist (kann man den Titel noch bearbeiten?)
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Re: Fan-Legende: Der Eiserne König - Das zerbrochene Schwert

Beitragvon Vakmar » 14. Juni 2019, 14:52

Hallo Troll,

S P O I L E R
Vakur und ich waren neugierig, wie es in der Legende wohl weiter ginge.
Daher spielten wir zu zweit mit Eara und Leander den nächsten Teil deiner Legende
- und verloren wegen Zeitablaufs. :(
Dass wir zu zweit eine FL verloren, ist auch schon länger her.

Zum nächsten Termin waren wir zu viert. Neben den Helden aus dem ersten Teil - Eara, Darh, Leander - kam nun noch Mairen hinzu.
Obwohl wir zumindest teilweise unsere Erfahrung aus der ersten Partie einfließen ließen, verloren wir auch diese Partie wegen Zeitablaufs.
Wir hatten etwas Pech, bspw. lagen zwei gleichfarbige RS auf Feld 12, sodass wir fast die gesamte Legende ohne SW auskommen mussten, die Schwertklinge zogen wir erst als dritte alte Waffe, sodass wir recht viel Zeit mit diesen Aufgaben verbrachten u. ä.
Dennoch schien uns die Legende mit 4 Helden ungleich schwerer zu sein. Da vier Helden nur einen goldenen Schild haben, müssen doch einige Pflichtkämpfe - auch gegen Gors - durchgeführt werden. Bei der Fülle an Aufgaben und der doch sehr weiten Wege ist es fraglich, ob 4 Helden dann tatsächlich noch die Zeit haben, durch weitere Kreaturensiege (mit Erzählerbewegung) mehr als 6 (8-2) Bauern zu retten.
Die Spielweise müsste schon extrem optimiert werden. Ansonsten bleibt "ein" Endgegner mit einem durchschnittlichen KW von 60. Die Helden brauchen also einen KW von 61. Setzt man als durchschnittliches Würfelergebnis 20 (einschließlich SW), benötigen die Helden noch ca. 40 SP. Es gibt (ohne Aufgaben) für vier Helden
9 kostenlose SP, sodass noch ca. 30 SP für 60 Gold gekauft werden müssten. Es gibt
11 Gold im Spiel, sodass ca. 50 Goldstücke durch Kreaturenkämpfe erzielt werden müssten. Ich bezweifle, dass das überhaupt möglich ist, da - wie bereits geschrieben - auch einige Gor-Pflichtkämpfe durchgeführt werden müssen. Da mindestens 6 KR gegen den Endgegner durchgeführt werden müssen, reichen auch die Hilfsmittel (3HK, 1 HT) nicht aus, oder ein weiterer HT müsste für 5(!) Gold gekauft werden. Wir als nicht gerade unerfahrene Andor-Spieler fanden diese Legende mit 4 Helden jedenfalls extrem schwer. Allerdings - die Angabe, dass Krams SF in dieser Legende nicht in der Mine sondern für den BdL gilt, hatten wir mehr als Hinweis denn als Tipp aufgefasst.
Ach ja, eine Frage kam auf: Es ist zwar nicht erlaubt, ein Feld mit einem Bergskral zu betreten, aber eine Mitspielerin schlug vor, die Bergskrale dann einfach im Fernkampf zu besiegen. Ich habe auch kein diesbezügliches Verbot gefunden. Also - ist das erlaubt? Haben die Bergskrale dann ihre regulären Werte? Und wie wirkt sich dies auf den Endkampf aus?

Zur dritten Partie waren wir dann ebenfalls zu dritt. Da wir nicht noch einmal verlieren wollten, wählten wir dieses Mal die für diese Legende u. E. optimalen Helden aus:
Kram für die verbilligten SP
Orfen gegen die Trolle und für die Kämpfe auf den höheren Feldzahlen und
Forn als schnellsten Läufer.
Mit diesen Helden und unseren Erfahrungen aus den ersten Partien gewannen wir dann die Legende - obwohl wir nicht optimal spielten und auch 1-2 Fehler machten.
Für drei Helden stimmt der Schwierigkeitsgrad "Mittel" dann wohl.

Anmerkung: Mir wurde gesagt, dass meine taggenauen Spielberichte zu lang seien und sie daher sowieso keiner liest. Ich hatte solch einen Spielbericht mal hier im Forum gesehen und da mir das gut gefiel für mich übernommen.
Was meinst du?

Zumindest einen etwas ausführlicheren Spielbericht zur dritten Partie, verbunden mit einem Fazit werde ich aber noch schreiben. Für heute muss ich allerdings erstmal Schluss machen.

Bis dann Vakmar
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Re: Fan-Legende: Der Eiserne König - Das zerbrochene Schwert

Beitragvon Troll » 15. Juni 2019, 10:29

Hallo Vakmar (und Vakur),

möglicherweise ist auch hier der Schwierigkeitsgrad zu niedrig angesetzt... :oops:

Nichtsdestotrotz bin ich mit deiner Rechnung nicht ganz einverstanden: Du schreibst ja sogar, dass OHNE AUFGABEN 9 Sp umsonst sind. Mit den Aufgaben kann die Heldengruppe bei vier Spielern ja noch mal 12 Sp generieren, wodurch nur noch 30-12 = 18 Sp bzw. 36 Gold übrigbleiben. Davon erhalten sie nicht nur deine bereits erwähnten 11 Nebelgold sondern auch noch 8 durch die beiden Gegengift-Kreaturen, bleiben noch 19 Gold durch Kreaturen. Nicht mehr ganz so unmöglich. ;) (Selbst wenn man vielleicht nicht alles Gold findet und noch ein paar Gegenstände kauft.) Bei vier Helden ist das Erfüllen von möglichst vielen Aufgaben sehr wichtig, aber sie sind immerhin auch zu viert und haben dementsprechend mehr Zeit.
Und falls man es schafft, im Rietland sogar drei Kreaturen zu besiegen, kann man am Ende schon sieben Bauern in der Taverne haben (und falls man noch eine weitere besiegt sogar 8), auch so kann man noch einiges herausholen.


Bergskrale im Fernkampf anzugreifen ist NICHT ERLAUBT. Ansonsten hätte ich irgendwo Stärkepunkte und Würfel erwähnen müssen.
Allerdings bezweifle ich auch, dass es sich lohnen würde. Man wird niemals imstande sein, alle sechs umzubringen, ganz kommt man also nicht um den Endkampf herum. Da der Kampfwert nicht von der Anzahl der Skrale abhängt (es werden schließlich (hoffentlich) immer weniger), könnte man also höchstens Kampfrunden einsparen. Anstatt einen Bergskral zu besiegen, könnte man aber auch eine Kreatur beseitigen, die einen zusätzlichen Bauern bringt. Wenn man die Wahl hat, entweder nur fünf Kampfrunden ausfechten (und gewinnen) zu müssen oder 5 Sp mehr zu haben, erscheint mir Letzteres deutlich lohnender.


Anmerkung zur Anmerkung: Ich persönlich habe deine Spielberichte zu meinen beiden anderen Legenden mit großem Interesse gelesen und würde mich freuen, auch hier einen ausführlichen Spielbericht zu bekommen. Ich weiß allerdings nicht, wie andere Andori das halten. ;) Taggenauigkeit schafft Struktur, ist in meinen Augen also auch sinnvoll.

Gruß, Troll
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Re: Fan-Legende: Der Eiserne König - Das zerbrochene Schwert

Beitragvon Vakmar » 6. Juli 2019, 17:39

Hallo Troll,

Danke für deine Antwort.
In letzter Zeit blieb uns leider nicht viel Zeit für Andor, daher erst jetzt die Rückmeldung:

S P O I L E R
Wenn man es rein von der Gold-Seite betrachtet, hast du sicherlich Recht. Wenn man aber den Zeitfaktor mitberücksichtigt, sieht das schon etwas anders aus.
In der 4-Helden-Partie erledigten wir ja drei der vier Aufgaben und ließen sogar
- zumindest teilweise - unsere Erfahrungen aus der ersten Partie mit einfließen. Dennoch kamen wir in beiden Partien nicht bis zum Endkampf.

Noch einmal: Was du schreibst ist richtig und möglich.
Allerdings muss man dafür die Legende schon sehr genau kennen. Man muss genau wissen, wann die Kreaturen wie ins Spiel kommen, um die Kreaturenketten frühzeitig zu unterbinden. Man muss wissen, welche Aufgaben die Helden erwarten, um den "richtigen" Helden abzustellen. Man muss Garz' Laufwege kennen, um keine unnötigen Wege zu gehen und diese möglichst mit anderen Aufgaben kombinieren zu können. Man muss die Besonderheit der fünften Schwester kennen, um die Helden entsprechend vorzubereiten usw. Wie ich schon schrieb – es ist nicht unmöglich, bedingt aber eine optimale Spielweise. Wobei dann ein Sieg beim ersten Mal spielen wohl doch unmöglich ist. Auch mit der "falschen" Heldenwahl kann es sehr schwierig werden. Schade.

Vier Helden:
Vier Helden müssen/sollten möglichst viele Aufgaben erledigen. Nur - die Aufgaben kosten durch die langen Laufwege eben auch sehr viel Zeit und ein Held muss ja jedes Mal erst "Vollzug" melden, bevor die nächste Aufgabe aufgedeckt werden darf. Der Held, der den Berg rauf und runter läuft, braucht dafür 6 Stunden (oder wartet oben) und kann somit fast nichts anderes mehr machen. Faktisch spielt man im 4-Helden-Spiel also mit drei Helden. :?

Bergskral besiegen
Die Idee dahinter bezog sich nicht direkt auf den Endkampf, da wir zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht wussten, wie der Endkampf ablaufen würde. Die Idee war, einen Bergskral (im Fernkampf) zu besiegen, um auf diese Weise einen Zugang zur Burg zu schaffen. Dann müsste man den anderen Bergskral nicht weglocken und bräuchte keinen Bauern zu opfern.

Im Endkampf...
...eine KR weniger zu haben, kann aber auch sehr wertvoll sein. Bspw. hat man dann für jede KR ausreichend Hilfsmittel und/oder auch etwas mehr Zeit für evtl. verlorene KR.

Wir haben auch erst in der dritten Partie erfahren (wir spoilern uns nicht), dass die Helden im Endkampf quasi einen Tag "geschenkt" bekommen. Evtl. hätten wir sonst auch etwas anders agiert.

Ausführrlicher Spielbericht
Ich werde versuchen, anhand meiner Aufzeichnungen noch einen ausführlicheren Spielbericht zu erstellen. Es könnte aber sein, dass er nicht mehr hundertprozentig stimmt. Außerdem dauert es wohl noch etwas.

Bis dann Vakmar
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Re: Fan-Legende: Der Eiserne König - Das zerbrochene Schwert

Beitragvon Vakmar » 11. Juli 2019, 18:04

Hallo Troll,

hier der versprochene Spielbericht. ;)

Wie bereits geschrieben, wählten wir für diese Legende die Helden Kram, Orfen und Forn.

S P O I L E R
Tag 1 (A)
Start: Forn bekam die 3 SP und den Falken. Auf dem Weg zum BdL wurde ihm der Brunnen überlassen. Mit dem FR wurde sogleich die Hexe auf 54 entdeckt.
Den auf 48 aufgestellten Gor vertrieb Forn zu Feld 53, wo dieser bereits von Kram und Orfen erwartet wurde. Den Kessel bekam Orfen, der damit zur Hexe eilte; das Belohnungsgold bekam Kram.
Forn beendet seinen Tag auf 64; vorher fand er das Sternkraut auf 45. Insgesamt wurden heute 4 Nebelgold gefunden, die alle Kram bekam.
Auf 43 und 65 wurde jeweils ein Nebelskral entdeckt.

Tag 2 (B)
Der Gor, der auf 64 käme, wurde ein Feld weitergesetzt, womit die unleidliche Kreaturenkette vor der Mine (sehr raffiniert, da ja zuerst der Gor von der kleineren Feldzahl vorgesetzt wird) ausgehebelt wurde. Geplant war, die Kreaturenkette auf E ähnlich auszuhebeln, was aufgrund der Umstände (s.u.) dann aber nicht mehr gelang.

Kram kaufte sich 6 SP (7SP). Forn lief zu Feld 39, bekam die Kapuze, Garz wurde auf 64 gestellt.
Forn stoppte kurz auf Feld 64 (Garz auf 71), bevor er zu Feld 60 weiterzog.
Mit den 7 SP von Kram und den 7 SP (1+6SF) von Orfen war es kein Problem für die drei Helden, den Troll zu besiegen. Die Belohnung bekam wieder Kram. Forn nutzte dann noch seine Lauf-SF um zur Hexe zu gelangen und SK sowie ES abzugeben. -> Hexenaufgabe erledigt.

Tag 3 (C)
Forn zog zu Feld 71, womit Garz auf Feld 57 verstellt wurde, hier wartete Kram bereits, sodass Garz noch weiter auf 48 versetzt wurde. In der Mine erfuhr Forn vom Geist des Gebirges, kaufte sich einen SP (+1SP/5SP) und versetzte die Schildzwerge auf Feld 83.
Kram (+7SP/13SP) und Orfen (+1SP/2SP) kauften noch SP bevor alle Helden zu Feld 83 zogen.
Die Helden griffen mit 6, 4, 5 an, sodass sie einen KW von 45 erreichten. Die Schwester verteidigte sich mit einer 12 und verlor 23 WP (die Helden 3x5), womit sie nach einer KR besiegt ward.

Tag 4 (D)
Ein Gor lief in die Mine.
Orfen und Kram besiegten den Troll auf 42 (E). Leider schaffte es Forn nicht mehr rechtzeitig auf 48, sodass hier nun doch die Minikreaturenkette Gor-Skral entstand. Stattdessen lief Forn ins Gebirge (82) und erhielt vom Geist die Aufgabe "Holz".
Die Schildzwerge wurden auf 372 verstellt, womit der Weg ins Rietland frei war.

Tag 5 (F)
Orfen machte sich auf ins westliche Rietland.
Kram schickte den Skral von 44 auf 80 (G). Über das Brunnenfeld lief der Zwerg zum BdL. nahm alles Holz auf, lief zur Hexe, nahm das Gift auf, das wir hier liegen gelassen hatten, lief über das zweite Brunnenfeld zu Garz auf 48, erfuhr vom falschen Freund und erreichte in seiner 10. Stunde Feld 49, wo er das Holz ablegte. -> Aufgabe "Holz" erfüllt.. Forn meldete "Vollzug" und bekam die Aufgabe "Vorräte". Sogleich schickte er die Apfelnüsse an Orfen. Der Wolfskrieger begann, die Vorräte zu verteilen.

Tag 6 (H)
Ein weiterer Gor erreichte die Mine, alle Schilde besetzt.
Orfen beendete die Aufgabe "Vorräte", anschließend besiegte er den Gor auf 23 (I). Forn meldete "Vollzug" und zog den Schwertgriff. Danach brachte er beide Schwertteile in die Mine. Kram machte sich auf den Weg ins westliche Rietland.

Tag 7 (J)
Orfen und Kram brachten 5 Bauern in die Taverne. Forn betrat das westliche Rietland.

Tag 8 (K)
Der Troll auf 18 wurde besiegt (L). Die Belohnung bekam Forn.
Orfen und Kram brachten drei weitere Bauern zur Taverne. Eine Krumenspur aus Bauern wurde gelegt, der Bergskral folgte dieser und kam aus dem Spiel.
Forn lief schon mal in die Burg.

Tag 9 (M)
Orfen und Kram betraten die Burg.
Orfen brauchte zwei und Kram drei Stunden, um die Burg zu erreichen. Da Kram nur 6 WP (s.u.) hatte, hofften wir, dass der Endkampf nicht zu lange dauerte, möglichst nicht in den Überstunden stattfände. Tja...
Die Helden waren wie folgt gerüstet:
Kram 14 SP/ 6 WP/ 3 RS (SW), 1 Schild (EK)
Orfen: 8 SP/ 11WP/ Bogen
Forn: 13 SP/ 7 WP/ Falke/ 2 x 4er-HK/ HT
(Die geforderten Quest-Gegenstände waren natürlich auch dabei)

Freudig gespannt wollten wir uns e n d l i c h dem Endgegner stellen. Doch zunächst mussten wir uns einem anderen Kampf stellen. Und gemeint ist hier nicht der Kampf vor der Kammer des Königs.
An dieser Stelle erst einmal acht(!) vollbeschriebene Legendenkarten lesen zu müssen, bevor es weitergeht, ist einfach zu viel.
Die Geschichte, die Ken Dorr erzählt, zeigt Trolls erzählerischen Enthusiasmus. Das kommt ja tatsächlich manchmal etwas zu kurz. A n d i e s e r S t e l l e über acht Karten die Geschichte zu erzählen, strapaziert jedoch auch die Aufmerksamkeit des bemühtesten Brettspielers.

Nachdem wir den Skral vor der Kammer mit 56:23 aus dem Spiel warfen und der viel zu langen Geschichte ging es nun endlich in den Endkampf, in dem wir folgende Würfelresultate erzielten:

Orfen / Forn / Kram : Bergskrale
1.KR: 6 / 6 / 12 : 6er-Pasch
2.KR: 4 / 5 + 4er-HK / 10 : 12
3.KR: 3 / 2 + 4er-HK / 6 : 8
4.KR: 4 / 5 verdoppelt 10 /12 : 12
5.KR: 6 / 6 / 6 : 12
6.KR: 3 / 3 verdoppelt 6 / 8 : 12

Gewonnen nach den obligatorischen 6 Kampfrunden.

S P O I L E R – E N D E

Fazit/Vorschlag:
Eine schön zu spielende Legende, in der neue Ideen recht kreativ umgesetzt wurden. Auch die dazugehörenden Spielmechaniken wurden leicht verständlich erklärt. Top!

Nicht so gut gefallen hat uns der Umfang der Geschichte. Die Balance zwischen zu spielender Legende und erzählter Geschichte war unseres Erachtens nicht mehr gegeben.
Ich (Vakmar) spiele allgemein lieber Legenden, als dass ich sie lese, aber auch meine Mitspieler, die gerne mal einer gut erzählten Geschichte lauschen, waren dieses Mal der Meinung, dass es "zu viel" war; insbesondere an so einer exponierten Stelle wie kurz vor dem Endkampf.
Wie bereits angeführt, fanden wir die Legende mit vier Helden zu schwer, die Laufwege müssen zu sehr optimiert werden. Wir würden es daher im 4-Helden-Spiel erlauben, alle Aufgaben "auf einmal" zu ziehen. Die gezogenen Aufgaben müssten dann natürlich alle erledigt werden und auch in der gezogenen Reihenfolge. Wenn ein Held aber nur einmal ins Gebirge müsste, um die Aufgaben zu ziehen und auch nur einmal um Vollzug zu melden, hätten auch vier Helden genügend Zeit, sich um die Kreaturenketten zu kümmern (sie haben ja nur einen Schild) und doch noch den zweiten Troll im Rietland zu besiegen (mehr Gold, weniger zu opfernde Bauern) und mit etwas Glück sogar noch einen weiteren der Gors. Auf diese Weise ergäbe sich ein realistischerer Kampfwert des Endgegners auch für vier Helden und die Legende könnte vermutlich auch ohne Vorkenntnisse gewonnen werden. 8-)

Trotz der kleinen Kritik gibt es von uns für zwei, drei, fünf oder sechs Helden eine uneingeschränkte

Spielempfehlung

VG Asa, Vakur & Vakmar
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Re: Fan-Legende: Der Eiserne König - Das zerbrochene Schwert

Beitragvon Troll » 21. Juli 2019, 10:52

Danke für den Spielbericht!

Ja, ich gebe zu, dass ich mit dem Umfang der Geschichte etwas (ok, wahrscheinlich mehr als nur etwas :oops: ) übertrieben habe. Den "erzählerischen Enthusiasmus" hast du sehr schön formuliert. ;)
Es war mir eigentlich schon in dem Moment klar, in dem ich die Legende Gilda zuschickte, aber ich brachte es einfach nicht übers Herz, noch mehr zu kürzen. :oops:
Dennoch war diese Erfahrung der vielleicht wichtigeste Grund, warum aus meinem "Ewigen Rat" doch keine Legende wurde.

Stimmt, einen Bergskral zu beseitigen, um die Bauernopfer zu sparen, wäre sinnvoll...
Aber wie gesagt, nicht erlaubt, ansonsten hätte ich einen Kampfwert angeben müssen.

Ich bin mir nicht sicher, wie gut deine Lösung, den "Vollzug" zu vermeiden, funktionieren würde. Immerhin müssen zumindest die Apfelnüsse und Edelsteine ja trotzdem abgeholt werden, wenn man die Aufgaben nur nacheinander erfüllen kann?
Einfacher wäre es, den Kampfwert des Endgegners bei 4 Spielern um 5 zu reduzieren, das bedeutet, dass sie von der Stärkeseite her ungefähr eine Aufgabe weniger erfüllen müssen. (Außer das Schwert wird als Letztes gezogen.) Allerdings lag es ja in eurer 4-Spieler-Partie nicht unbedingt am Endgegner, sondern an zu wenig Zeit, von daher hätte euch das auch nicht geholfen... :?

Gruß, Troll
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