Zurück zur Taverne

Projekt: Das Lied des Königs

Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Troll » 5. Juli 2018, 22:16

So, ich habe jetzt auch mein erstes Testspiel mit Kheela und Arbon hinter mir. Ich bin brachial gescheitert, es war im Prinzip nicht zu gewinnen. Der Grund sind zu viele Kreaturen. Dabei ist die pure Menge gar nicht das Problem, bei 4 Helden war die Menge gerade richtig und bei 2 hat man immerhin noch zwei Schilde mehr. Nein, das Problem war die Aufstellung der Kreaturen. Normalerweise rennen alle gegen die Burg an, und wenn man einen dalässt um sie zu verteidigen, dann hat der andere Zeit, Aufgaben zu erledigen. In unserer Legende allerdings sind die Kreaturen quer über Andor verstreut und deshalb ist das Problem nicht nur die Erzählerbewegungen, die eine besiegte Kreatur auslöst, sondern auch der Weg zu den Kreaturen. 4 Helden haben damit kein Problem, einer ist immer in der Nähe. In meinem 2-er Testspiel musste ich jedoch auf G abbrechen, weil alle Schilde besetzt und Gors zugleich direkt vor der Taverne, der Mine und dem BdL waren. Es wäre vielleicht möglich, wenn man von Beginn an genauestens plant, welche Kreaturen man reinlassen und welche man besiegen möchte. Wenn man immer nur zwei Tage vorher schaut hat man zu wenig Zeit, um überallhin zu gelangen.
Die Konsequenz sind dann wohl weniger Kreaturen, insbesondere im Spiel mit weniger Helden. Bei vier Helden war die Menge in meinem einen Testspiel ganz gut, aber auch das wird man mit weiteren Tests noch überprüfen müssen.

Aber genug davon, kommen wir zu den Helden.
Kheela: Aufgabe 1 hat gut funktioniert, allerdings ist sie möglicherweise etwas zu leicht. Außerdem wird sie der zerstörten Brücke wegen nur äußerst selten den Würfel im WW abholen, aber das ist ja eigentlich kein wirkliches Problem.
Aufgabe 2 dagegen erscheint mir noch zu schwer, allerdings hätte ich auch Pech mit den Lichtplättchen. Dennoch... Eigentlich hätte ich die Feuer bewusst so gelegt, dass alle erreicht wurden, wenn der Endgegner erscheint. Damit wollte ich die Möglichkeit offenhalten, die Feuerplättchen auch für den Feuergeist zu nutzen. Das hat jedoch zur Folge, dass die Feuer in dermaßen schnellem Tempo ausgelöst werden, dass man sie unmöglich rechtzeitig löschen kann. Daher folgende mögliche Änderungen:
- Nach dem Austeilen werden alle Lichtplättchen aufgedeckt. (Das spart durchaus einiges an Zeit, gerade mit weniger Spielern.) Alternativ sollte zumindest der Wassergeist Lichtplättchen aufdecken können, wenn er auf demselben Feld steht. Mal schauen, was besser ist.
- Die Feuerplättchen kommen langsamer, z.B. F, G, H, H, I, I, J, K.
- Ein Feuerplättchen weniger, schließlich gibt es auch nur 7 Lichtplättchen.


Arbon: Die erste Aufgabe klingt nicht allzu schwierig. Man geht zum Brunnen, entweder man hat direkt Glück oder man folgt dem Weg der Pergament, bis man die 7, 8 oder 10 erwischt. Schlimmstenfalls bedeutet das einen Tag des Wartens. Bevor wir da etwas ändern sollten wir aber noch weitere Tests durchführen. Wenn ich mal wieder Zeit habe Teste ich die erste Aufgabe einfach fünf mal in Folge, das ist dann ein aussagekräftigeres Ergebnis. Ich könnte mir ansonsten vorstellen, dass Arbon die Wp tatsächlich abgeben muss, das erschwert zwar nicht die Aufgabe selbst, schmälert aber gewissermaßen die Belohnung. Mal schauen. :?
Die zweite Aufgabe ist von der Idee her klasse, aber nur schwer umzusetzen. Das Aiswürfeln wie es vorgeschlagen war ist zu zufallsabhängig, ich habe hier sofort drei Kreaturen erwischt, die unmittelbar vor ihrem Ziel standen. Ich hatte allerdings eine andere Idee: Man könnte den Auftrag schon auf B auslösen und festlegen, dass die Pergamente zusammen mit den nächsten Kreaturen erscheinen. Die 6 nächsten Kreaturen haben dann also je ein Pergament dabei. In Zusammenhang mit Arbons Sf sollte man Trolle vielleicht ausschließen. Diese Regelung hat den Effekt, dass die Pergamente nicht alle auf einen Schlag erscheinen, sondern nacheinander. Durch die Tücken und mögliche Nebelgors bleibt es dennoch sehr zufällig, allerdings tauchen die Kreaturen meist in einiger Entfernung zu den drei Zielen auf, dadurch hat man jeweils etwas mehr Zeit.
Was mir auch noch nicht gefiel war die Folge verlorener Pergamente. 1 Sp für den Endgegner ist nicht allzu viel, und wenn man Arbon Ausscheiden verhindern möchte muss man ihn bloß mit Sp vollpumpen. Daher ist mein Vorschlag: Legt das N-Plättchen auf I/J (muss man testen). Jedes Mal, wenn einer Kreatur ein Pergament abgenommen wurde, kommt es aus dem Spiel und das N-Plättchen rückt ein Feld hoch. Wenn der Erzähler das N-Plättchen erreicht, kommt es aus dem Spiel und Arbon scheidet aus.
Außerdem fände ich es besser, wenn ein verlorenes Pergament nicht den Endgegner stärkt, was will ein Trollfürst mit seltsamen Zaubern? Besser fände ich es beispielsweise, wenn alle Kreaturen für jedes verloren Pergament +1 Wp haben.

Gruß, Troll
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Boggart » 6. Juli 2018, 18:41

Nächster Roman :D
Aber noch kurz zu deinem letzten Beitrag:
Dadurch, dass Fenn die Edelsteine bekommt, finde ich es in Ordnung, dass wir durch die Fluggors zwei Kreaturen mehr bekommen. Ebenso gleichen sich bei Orfen mit der Fackel neue Kreaturen aus und Forn könnte demnach durch das Gift auch eine oder zwei zusätzliche Erzählerbewegungen aushalten. Bei allen anderen Helden seh ich neue Kreaturen eigentlich als Tabu.

Deine Anmerkung zum Redeverbot stimmen natürlich, ich denke, da muss ich mehr nicht sagen!

Nun zum Neuen:

Mir kam auch neulich der Gedanke, dass es ja ganz schön hitzig wird, mit nur einem Helden alle Ziele zu sichern. Die Kreaturenanzahl mit mehr Helden zu erhöhen ist wahrscheinlich auch nicht der Weg, schließlich funktioniert das Balancing ja anders. Vielleicht kann man es, zumindest bei ein paar Kreaturen, von er Heldenanzahl abhängig machen, wo die Kreatur auftaucht. Etwa sowas: bei einem Held zwei Gors mit relativ viel Weg, bei sechs Helden ein Skral mit wenig und ein Troll mit mittel Weg... versteht ihr, was ich meine?
Wenn wir es wirklich schaffen wollen, dass die Legende für 1-6 Spieler taugt, könnte es uns vielleicht helfen, erst alle Helden einzeln zum Laufen zu bringen und daran aufbauend immer mehr Helden zu etablieren. Und vielleicht helfen auch Einzelspielerregeln: ein Sammelfalke; ein Ritter, der zwar wie Thorald aussieht, es aber nicht ist; extra Trinkschläuche? Pro besiegte Kreatur einen Trinkschlauch einwürfeln???
Naja, wir werden sehen ;)


Kheela:
Deine vorgeschlagenen Änderungen werde ich einarbeiten, sobald ich dazu komm. Ansonsten klingt das doch schonmal garnicht so verkehrt.
Der Feuergeist wollte bei mir noch nie auftauchen, daher weiß ich nicht, wie der mit den Feuerplättchen funktioniert. Man könnte aber vielleicht einen Mechanismus einführen, der die Plättchen erst nach und nach rein bringt, also erst, wenn die von Kheelas Aufgabe frei geworden sind...

Arbon:
Dafür waren ja die Sternchen auf der Tagesleiste gedacht, der Skral sollte immer schneller werden. Klingt jetzt fast so, als ginge der Schuss nach hinten los, aber dazu sind Tests ja da!
Deine Änderungsvorschläge für die zweite Aufgabe klingen sehr vernünftig. B vielleicht etwas zu früh (man braucht ja nur eine Kreatur besiegen), aber C sollte machbar sein (und dann auch schon Pergamente frei).
Die N-Plättchenidee finde ich richtig gut! I müsste es mindestens sein, damit alle Pergamente mitziehen. Eigentlich H, weil der Erzähler N selbst ja nicht betreten sollte, solange noch gespielt wird. Aber, wie du schon sagst, testen!
Was genau verstehst du unter "verlorenes Pergament"? All jene, die auf einem Schlid oder Feld 80 landen? Das heißt, für Pergamente, die noch bei Kreaturen auf dem Spielplan mitlaufen, gibts keinen Malus? Ach, jetzt kommts mir, warum das N-Plättchen nicht für jedes Pergament einen Buchstaben tiefer kommt, damit Arbon auch bei zwei verlorenen Pergamenten auf M noch mitkämpfen kann. Die Frage dafür ist also: wie viele Pergamente muss er mindestens retten, um auf M noch verfügbar zu sein?
Die Idee für das +1WP für alle Kreaturen hat aber was. Entspricht 1SP, aber nur für eine Kampfrunde, dafür aber in jedem Kampf. Ab zu den Tests damit! :D

Soviel jetzt dazu! Mal gucken, wie ich dazu komm, würde auch gerne mal wieder was testen, aber es gibt halt auch noch außerhalb Andors einiges zu tun... Aber das wird schon!
Viele Grüße
Boggart
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Troll » 9. Juli 2018, 17:49

Ich habe die Stelle gefunden: S.322 :)
Mart hat geschrieben:Wir marschierten Tag und Nacht und überquerten gestern Abend die Marktbrücke.


Die Schidzwerge müssen also noch woandershin, entweder 38 oder 39.
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Boggart » 9. Juli 2018, 18:41

Troll hat geschrieben:Ich habe die Stelle gefunden: S.322 :)
Mart hat geschrieben:Wir marschierten Tag und Nacht und überquerten gestern Abend die Marktbrücke.


Die Schidzwerge müssen also noch woandershin, entweder 38 oder 39.

Danke fürs Suchen, wird geändert :D
Auf Feld 39 wären sie genaus so weit entfernt wie auf Feld 30, aber ich denke, ich pack sie sogar auf Feld 43. Ist ja zur Not schnell wieder geändert!
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Boggart » 10. Juli 2018, 20:44

Ich hab hier mal einen groben Entwurf für einen Endgegner Katapult, mit dem ich aber noch nicht zufrieden bin und der noch viele Fragezeichen hat. Aber vielleicht wird ja in der Runde was daraus!

Das Katapult steht auf Feld 17 (relativ beliebig) und feuert auf den WW, allerdings ohne allzu treffsicher zu sein, denn das getroffene Feld ergibt sich aus dem Wert des Geröllplättchens+50 (oder noch einen Würfel dazu und dann +45??).
Getroffene Kreaturen kommen auf Feld 80 => Erzählerbewegung, aber keine Belohnung (oder vielleicht nur halbe Belohnung in Gold aufs Feld?).
Getroffene Helden verlieren WP in Höhe eines Würfelwurfs (+Geröllwert? Eventuelle der Würfel zur Feldbestimmung??).
Alle anderen getroffenen Figuren kommen aus dem Spiel (zB Reka und Arbons Bogenschützen), eventuell auch der Brunnen auf Feld 55?
Wird Feld 57 getroffen, kommt das Geröllplättchen zudem auf einen Goldenen Schild.
Ein Held auf dem getroffenen Feld kann mit dem Einsatz eines Schildes alle Auswirkungen abwehren (wirklich alle, nicht nur einen Teil davon).

Ich mag es, wenn eine Legende nicht nach dem Prinzip SP sammeln und Endgegner vermöbeln abläuft (also sowas wie L4 und prinzipiell DEdK), daher hätte ich mir für diesen Endgegner auch ein anderes System ausgesucht:
Man muss so viele Feuerplättchen wie Helden im Spiel zum Katapult bringen (es also verbrennen).
Feuerplättchen bekommt man zB aus der Mine. Für jedes Feuerplättchen und Feld, über das man es trägt, verliert der Held WP. Oder der Wert ergibt sich aus FPxHeldenzahlxFelder, dann aber eine feste Anzahl an nötigen Feuerplättchen.
Das alles sollte aber auch mit verringerter Brunnenzahl (Bragor) funktionieren!

Dann stellt sich noch die Frage, wann denn Geröll abgeschossen wird. Jeden Morgen 2-3? Oder die Plättchen kommen auf die Legendenleiste und der Erzähler löst sie aus. Das könnte aber dazu führen, dass durch eine getroffene Kreatur gleich die nächste Erzählerbewegung kommt und gleich der nächste Schuss los geht und so weiter...

Hoffe, das ganze ist nicht zu konfus...


Kaum bin ich am Schreiben, kommen noch mehr Ideen:
Geröll wird ausgelöst. Man würfelt mit den 3 roten Würfeln und addiert jeweils 53. Das ergibt bis zu drei getroffene Felder zwischen 54 und 59.
Getroffene Kreaturen verlieren SP in Höhe des Geröllwerts (Geröll bei Kreatur liegen lassen/blöd bei mehreren getroffenen) und kommen erst auf Feld 80, wenn sie keine SP mehr haben.

So, dass jetzt mal mein Brainstorming, fällt euch was dazu ein?
Viele Grüße und gute Nacht!
Boggart
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