Zurück zur Taverne

Projekt: Das Lied des Königs

Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Troll » 5. Juli 2018, 22:16

So, ich habe jetzt auch mein erstes Testspiel mit Kheela und Arbon hinter mir. Ich bin brachial gescheitert, es war im Prinzip nicht zu gewinnen. Der Grund sind zu viele Kreaturen. Dabei ist die pure Menge gar nicht das Problem, bei 4 Helden war die Menge gerade richtig und bei 2 hat man immerhin noch zwei Schilde mehr. Nein, das Problem war die Aufstellung der Kreaturen. Normalerweise rennen alle gegen die Burg an, und wenn man einen dalässt um sie zu verteidigen, dann hat der andere Zeit, Aufgaben zu erledigen. In unserer Legende allerdings sind die Kreaturen quer über Andor verstreut und deshalb ist das Problem nicht nur die Erzählerbewegungen, die eine besiegte Kreatur auslöst, sondern auch der Weg zu den Kreaturen. 4 Helden haben damit kein Problem, einer ist immer in der Nähe. In meinem 2-er Testspiel musste ich jedoch auf G abbrechen, weil alle Schilde besetzt und Gors zugleich direkt vor der Taverne, der Mine und dem BdL waren. Es wäre vielleicht möglich, wenn man von Beginn an genauestens plant, welche Kreaturen man reinlassen und welche man besiegen möchte. Wenn man immer nur zwei Tage vorher schaut hat man zu wenig Zeit, um überallhin zu gelangen.
Die Konsequenz sind dann wohl weniger Kreaturen, insbesondere im Spiel mit weniger Helden. Bei vier Helden war die Menge in meinem einen Testspiel ganz gut, aber auch das wird man mit weiteren Tests noch überprüfen müssen.

Aber genug davon, kommen wir zu den Helden.
Kheela: Aufgabe 1 hat gut funktioniert, allerdings ist sie möglicherweise etwas zu leicht. Außerdem wird sie der zerstörten Brücke wegen nur äußerst selten den Würfel im WW abholen, aber das ist ja eigentlich kein wirkliches Problem.
Aufgabe 2 dagegen erscheint mir noch zu schwer, allerdings hätte ich auch Pech mit den Lichtplättchen. Dennoch... Eigentlich hätte ich die Feuer bewusst so gelegt, dass alle erreicht wurden, wenn der Endgegner erscheint. Damit wollte ich die Möglichkeit offenhalten, die Feuerplättchen auch für den Feuergeist zu nutzen. Das hat jedoch zur Folge, dass die Feuer in dermaßen schnellem Tempo ausgelöst werden, dass man sie unmöglich rechtzeitig löschen kann. Daher folgende mögliche Änderungen:
- Nach dem Austeilen werden alle Lichtplättchen aufgedeckt. (Das spart durchaus einiges an Zeit, gerade mit weniger Spielern.) Alternativ sollte zumindest der Wassergeist Lichtplättchen aufdecken können, wenn er auf demselben Feld steht. Mal schauen, was besser ist.
- Die Feuerplättchen kommen langsamer, z.B. F, G, H, H, I, I, J, K.
- Ein Feuerplättchen weniger, schließlich gibt es auch nur 7 Lichtplättchen.


Arbon: Die erste Aufgabe klingt nicht allzu schwierig. Man geht zum Brunnen, entweder man hat direkt Glück oder man folgt dem Weg der Pergament, bis man die 7, 8 oder 10 erwischt. Schlimmstenfalls bedeutet das einen Tag des Wartens. Bevor wir da etwas ändern sollten wir aber noch weitere Tests durchführen. Wenn ich mal wieder Zeit habe Teste ich die erste Aufgabe einfach fünf mal in Folge, das ist dann ein aussagekräftigeres Ergebnis. Ich könnte mir ansonsten vorstellen, dass Arbon die Wp tatsächlich abgeben muss, das erschwert zwar nicht die Aufgabe selbst, schmälert aber gewissermaßen die Belohnung. Mal schauen. :?
Die zweite Aufgabe ist von der Idee her klasse, aber nur schwer umzusetzen. Das Aiswürfeln wie es vorgeschlagen war ist zu zufallsabhängig, ich habe hier sofort drei Kreaturen erwischt, die unmittelbar vor ihrem Ziel standen. Ich hatte allerdings eine andere Idee: Man könnte den Auftrag schon auf B auslösen und festlegen, dass die Pergamente zusammen mit den nächsten Kreaturen erscheinen. Die 6 nächsten Kreaturen haben dann also je ein Pergament dabei. In Zusammenhang mit Arbons Sf sollte man Trolle vielleicht ausschließen. Diese Regelung hat den Effekt, dass die Pergamente nicht alle auf einen Schlag erscheinen, sondern nacheinander. Durch die Tücken und mögliche Nebelgors bleibt es dennoch sehr zufällig, allerdings tauchen die Kreaturen meist in einiger Entfernung zu den drei Zielen auf, dadurch hat man jeweils etwas mehr Zeit.
Was mir auch noch nicht gefiel war die Folge verlorener Pergamente. 1 Sp für den Endgegner ist nicht allzu viel, und wenn man Arbon Ausscheiden verhindern möchte muss man ihn bloß mit Sp vollpumpen. Daher ist mein Vorschlag: Legt das N-Plättchen auf I/J (muss man testen). Jedes Mal, wenn einer Kreatur ein Pergament abgenommen wurde, kommt es aus dem Spiel und das N-Plättchen rückt ein Feld hoch. Wenn der Erzähler das N-Plättchen erreicht, kommt es aus dem Spiel und Arbon scheidet aus.
Außerdem fände ich es besser, wenn ein verlorenes Pergament nicht den Endgegner stärkt, was will ein Trollfürst mit seltsamen Zaubern? Besser fände ich es beispielsweise, wenn alle Kreaturen für jedes verloren Pergament +1 Wp haben.

Gruß, Troll
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Boggart » 6. Juli 2018, 18:41

Nächster Roman :D
Aber noch kurz zu deinem letzten Beitrag:
Dadurch, dass Fenn die Edelsteine bekommt, finde ich es in Ordnung, dass wir durch die Fluggors zwei Kreaturen mehr bekommen. Ebenso gleichen sich bei Orfen mit der Fackel neue Kreaturen aus und Forn könnte demnach durch das Gift auch eine oder zwei zusätzliche Erzählerbewegungen aushalten. Bei allen anderen Helden seh ich neue Kreaturen eigentlich als Tabu.

Deine Anmerkung zum Redeverbot stimmen natürlich, ich denke, da muss ich mehr nicht sagen!

Nun zum Neuen:

Mir kam auch neulich der Gedanke, dass es ja ganz schön hitzig wird, mit nur einem Helden alle Ziele zu sichern. Die Kreaturenanzahl mit mehr Helden zu erhöhen ist wahrscheinlich auch nicht der Weg, schließlich funktioniert das Balancing ja anders. Vielleicht kann man es, zumindest bei ein paar Kreaturen, von er Heldenanzahl abhängig machen, wo die Kreatur auftaucht. Etwa sowas: bei einem Held zwei Gors mit relativ viel Weg, bei sechs Helden ein Skral mit wenig und ein Troll mit mittel Weg... versteht ihr, was ich meine?
Wenn wir es wirklich schaffen wollen, dass die Legende für 1-6 Spieler taugt, könnte es uns vielleicht helfen, erst alle Helden einzeln zum Laufen zu bringen und daran aufbauend immer mehr Helden zu etablieren. Und vielleicht helfen auch Einzelspielerregeln: ein Sammelfalke; ein Ritter, der zwar wie Thorald aussieht, es aber nicht ist; extra Trinkschläuche? Pro besiegte Kreatur einen Trinkschlauch einwürfeln???
Naja, wir werden sehen ;)


Kheela:
Deine vorgeschlagenen Änderungen werde ich einarbeiten, sobald ich dazu komm. Ansonsten klingt das doch schonmal garnicht so verkehrt.
Der Feuergeist wollte bei mir noch nie auftauchen, daher weiß ich nicht, wie der mit den Feuerplättchen funktioniert. Man könnte aber vielleicht einen Mechanismus einführen, der die Plättchen erst nach und nach rein bringt, also erst, wenn die von Kheelas Aufgabe frei geworden sind...

Arbon:
Dafür waren ja die Sternchen auf der Tagesleiste gedacht, der Skral sollte immer schneller werden. Klingt jetzt fast so, als ginge der Schuss nach hinten los, aber dazu sind Tests ja da!
Deine Änderungsvorschläge für die zweite Aufgabe klingen sehr vernünftig. B vielleicht etwas zu früh (man braucht ja nur eine Kreatur besiegen), aber C sollte machbar sein (und dann auch schon Pergamente frei).
Die N-Plättchenidee finde ich richtig gut! I müsste es mindestens sein, damit alle Pergamente mitziehen. Eigentlich H, weil der Erzähler N selbst ja nicht betreten sollte, solange noch gespielt wird. Aber, wie du schon sagst, testen!
Was genau verstehst du unter "verlorenes Pergament"? All jene, die auf einem Schlid oder Feld 80 landen? Das heißt, für Pergamente, die noch bei Kreaturen auf dem Spielplan mitlaufen, gibts keinen Malus? Ach, jetzt kommts mir, warum das N-Plättchen nicht für jedes Pergament einen Buchstaben tiefer kommt, damit Arbon auch bei zwei verlorenen Pergamenten auf M noch mitkämpfen kann. Die Frage dafür ist also: wie viele Pergamente muss er mindestens retten, um auf M noch verfügbar zu sein?
Die Idee für das +1WP für alle Kreaturen hat aber was. Entspricht 1SP, aber nur für eine Kampfrunde, dafür aber in jedem Kampf. Ab zu den Tests damit! :D

Soviel jetzt dazu! Mal gucken, wie ich dazu komm, würde auch gerne mal wieder was testen, aber es gibt halt auch noch außerhalb Andors einiges zu tun... Aber das wird schon!
Viele Grüße
Boggart
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Troll » 9. Juli 2018, 17:49

Ich habe die Stelle gefunden: S.322 :)
Mart hat geschrieben:Wir marschierten Tag und Nacht und überquerten gestern Abend die Marktbrücke.


Die Schidzwerge müssen also noch woandershin, entweder 38 oder 39.
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Boggart » 9. Juli 2018, 18:41

Troll hat geschrieben:Ich habe die Stelle gefunden: S.322 :)
Mart hat geschrieben:Wir marschierten Tag und Nacht und überquerten gestern Abend die Marktbrücke.


Die Schidzwerge müssen also noch woandershin, entweder 38 oder 39.

Danke fürs Suchen, wird geändert :D
Auf Feld 39 wären sie genaus so weit entfernt wie auf Feld 30, aber ich denke, ich pack sie sogar auf Feld 43. Ist ja zur Not schnell wieder geändert!
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Boggart » 10. Juli 2018, 20:44

Ich hab hier mal einen groben Entwurf für einen Endgegner Katapult, mit dem ich aber noch nicht zufrieden bin und der noch viele Fragezeichen hat. Aber vielleicht wird ja in der Runde was daraus!

Das Katapult steht auf Feld 17 (relativ beliebig) und feuert auf den WW, allerdings ohne allzu treffsicher zu sein, denn das getroffene Feld ergibt sich aus dem Wert des Geröllplättchens+50 (oder noch einen Würfel dazu und dann +45??).
Getroffene Kreaturen kommen auf Feld 80 => Erzählerbewegung, aber keine Belohnung (oder vielleicht nur halbe Belohnung in Gold aufs Feld?).
Getroffene Helden verlieren WP in Höhe eines Würfelwurfs (+Geröllwert? Eventuelle der Würfel zur Feldbestimmung??).
Alle anderen getroffenen Figuren kommen aus dem Spiel (zB Reka und Arbons Bogenschützen), eventuell auch der Brunnen auf Feld 55?
Wird Feld 57 getroffen, kommt das Geröllplättchen zudem auf einen Goldenen Schild.
Ein Held auf dem getroffenen Feld kann mit dem Einsatz eines Schildes alle Auswirkungen abwehren (wirklich alle, nicht nur einen Teil davon).

Ich mag es, wenn eine Legende nicht nach dem Prinzip SP sammeln und Endgegner vermöbeln abläuft (also sowas wie L4 und prinzipiell DEdK), daher hätte ich mir für diesen Endgegner auch ein anderes System ausgesucht:
Man muss so viele Feuerplättchen wie Helden im Spiel zum Katapult bringen (es also verbrennen).
Feuerplättchen bekommt man zB aus der Mine. Für jedes Feuerplättchen und Feld, über das man es trägt, verliert der Held WP. Oder der Wert ergibt sich aus FPxHeldenzahlxFelder, dann aber eine feste Anzahl an nötigen Feuerplättchen.
Das alles sollte aber auch mit verringerter Brunnenzahl (Bragor) funktionieren!

Dann stellt sich noch die Frage, wann denn Geröll abgeschossen wird. Jeden Morgen 2-3? Oder die Plättchen kommen auf die Legendenleiste und der Erzähler löst sie aus. Das könnte aber dazu führen, dass durch eine getroffene Kreatur gleich die nächste Erzählerbewegung kommt und gleich der nächste Schuss los geht und so weiter...

Hoffe, das ganze ist nicht zu konfus...


Kaum bin ich am Schreiben, kommen noch mehr Ideen:
Geröll wird ausgelöst. Man würfelt mit den 3 roten Würfeln und addiert jeweils 53. Das ergibt bis zu drei getroffene Felder zwischen 54 und 59.
Getroffene Kreaturen verlieren SP in Höhe des Geröllwerts (Geröll bei Kreatur liegen lassen/blöd bei mehreren getroffenen) und kommen erst auf Feld 80, wenn sie keine SP mehr haben.

So, dass jetzt mal mein Brainstorming, fällt euch was dazu ein?
Viele Grüße und gute Nacht!
Boggart
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Boggart » 25. Juli 2018, 10:09

Hallo zusammen!
Ich hab mir mal nochmal ein paar Sachen durch den Kopf gehen lassen.
1. Ich fände es eigentlich schön, wenn die ersten Aufgaben alle gelöst werden könnten, ohne eine Kreatur besiegen zu müssen. Dafür müsste für Orfen der Gor auf 38 (?) wo anders hin... Gleichzeitig soll es aber durchaus attraktiv wirken, schon früh Kreaturen zu beseitigen, so dass man sich dann, durch frühe Erzählerbewegung, doch das Leben schwerer macht. Nur mal so als Gedanke...

2. Verwenden wir bei 5+6 Spielern die angepasste Kreaturenstärke? Ich denke ja. Das würde ein kleine Änderung bei Orfen bedeuten, aber woh nicht tragisch.

3. Statt für Fenn extra Gildaplättchen zu verwenden, könnte man auch das Geröll nehmen und bestimmten Werten bestimmte Ereignisse zuordnen. So bräuchte man nichts basteln und bis zum Engegner müssten die Plättchen ja wieder frei sein!

4. Ich hatte eine Idee, wie sich vielleicht das Spiel zu zweit und allein trotz mehrerer Ziele machen ließe:
Jeder Held hat ein Ziel, das er vorrangig beschützen muss (zB Orfen-Taverne, Arbon-BdL). Spielt der Held allein, werden nur für diese Ziel die Kreaturen sofort auf einen goldenen Schild gestellt, bei den anderen Zielen bleibt die erste Kreatur auf dem Ziel stehen, bis eine zweite das Ziel erreicht. Nun kommt eine der Kreaturen auf einen Schild und die andere aus dem Spiel. Bei zwei Helden hätte man so dann zwei vorrangige Ziele.
Könnte das klappen?

Und hat sich jemand schon mal meinen Katapultvorschlag angeguckt?
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Troll » 25. Juli 2018, 11:06

Hallo Boggart,

zu 1.: Eigentlich eine gute Idee. Den Gor könnte man z.B. auf Feld 39 setzen, dann müsste man sich entweder einen Tag gedulden oder ihn doch früh besiegen.
Man könnte als zusätzlichen Anreiz zum Kreaturenbesiegen vielleicht sagen, dass Kreaturen, die vor D (?) besiegt werden, doppelte Belohnung bringen / Gold + Wp als Belohnung bringen / ...

Zu 2.: Ich denke, dass wir die Kreaturenstärke anpassen müssen, da wir schließlich eh schon nicht die neutralen Zeitsteine verwenden. Bei deiner Orfenvariante führt das tatsächlich zu Schwierigkeiten. Vielleicht könnte man sagen, dass Kreaturen, die in ein/zwei Feldern Entfernung von der Taverne stehen, nur die normalen Sp haben, vorausgesetzt Orfen greift sie alleine an? Gefällt mir noch nicht wirklich... :?
Zumindest meine Kp-Variante sollte normal funktionieren, da es hier nicht entscheiden ist, ob Orfen sie alleine besiegt, sondern er nur am Kampf beteiligt sein sollte.

3. Ja, das gefällt mir gut. So müssen wir - egal ob wir die ES oder die Geröllvariante nehmen - nichts basteln!

4. Das ist genial! Verstehe ich es richtig, dass außer bei den vorrangigen Zielen nur jede zweite Kreatur auf die goldenen Schilde kommt? Klar, noch etwas Feintuning, aber klingt wirklich gut! Das einzige Problem könnte sein, dass man auch mit zwei Spielern unter Umständen nur ein vorrangiges Ziel hat, wenn man die beiden spielt, die das gleiche Ziel haben. Aber dafür fällt uns auch noch was ein! :)

Übrigens ist mir noch eine kleine storytechnische Ergänzung zu den Schildzwergen eingefallen: Es könnten die Späher der Armee sein (anstatt die Armee selbst), denn im Roman heißt es: "... Fürst Hallgard sandte Späher aus, denn er war sicher, dass sich noch Kreaturen im Rietland aufhielten. Sie durften auf keinen Fall zur Rietburg gelangen und den Dunklen Magier warnen. Dank der Späher wurden sie aufgespürt und unschädlich gemacht, einer nach dem anderen." :D
Aber letztendlich sollten wir uns erst dann wirklich noch mal um die Story kümmern, wenn der Rest steht.

Gruß, Troll
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Toren_Baer » 26. Juli 2018, 20:20

So ich habe die Legende auch mal probiert und da sind bei mir auch noch ein paar Fragen aufgetaucht.

Allgemein:
- Wir müssen einen Startspieler festlegen. Es ist eigentlich völlig egal welcher, aber einer muss anfangen.
- Die Tücke-Karten stehen bei A und bei C drin - eins reicht.
- Auf Seite 3 der "Legendenkarten" stehen Gors und ein Skral (6/21 und 30), bei "C" entweder der Skral oder als "Kreaturenvorschlag von Troll" die Gors. Was nehmen wir?
-Auf der Liste für die benötigten Gegenstände fehlen für Arbon die Pergamente und das N-Plättchen und für Orfen die Kreaturenplättchen und das Wolfssymbol.
-I: Ergänzung: die Legende ist außerdem verloren wenn kein Held mit Reka auf dem Feld steht. Kann auch der Wassergeist von Kheela Helden "wecken" (vorrausgesetzt sie selbst ist "wach")?
- Sternchen sollten auch auf G (für Orfen) und auf B? (für Arbon)


Arbon:
A - Wenn Arbon weniger WP hat, als die Zahl auf dem Pergament angibt, dann kommt das Pergament aus dem Spiel und ein weiteres Sternchen wird eingewürfelt, soweit klar. Aber geht der Skral dann zum nächsten Pergament oder muss man wirklich warten, bis der Zeitstein auf ein Sternchen kommt oder, wenn man richtig Pech hat, bis zum nächsten Tag?
"Bewahrer des Schwarzen Archivs" - dürfen zwei Bewahrer auf dem selben Feld stehen oder wird dann einfach neu gewürfelt?
Ich nehme mal an, dass die Bewahrer nicht nur Arbon sondern auch die anderen Helden unterstützen, oder?
B/C
B ist durchaus vertretbar, aber es sollten dann schon genug Pergamente "verfügbar" sein. Man muss aber den Überblick behalten, welche Pergamente bereits entrissen wurden und welche noch von Kreaturen gestohlen werden (oder kommen einfach immer wieder Pergamente ins Spiel, solange welche im Vorrat liegen? Das würde die Aufgabe für Arbon etwas einfacher machen.)

Bragor:
Kann man mit einem Bogen vom Seil/Brücke aus angreifen/kämpfen? Storytechnisch bei "einem Seil zum Balancieren und eins zum Festhalten" etwas schwierig. Aber vielleicht kann ja Arbon die Armbrust mit einer Hand abfeuern ;)
Bei den Brunnen bin ich mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll, da ja (je nachdem mit welchen Charakteren man noch spielt) die meisten Brunnen verloren sind (z.B. Arbon kann den auf 55 gut beschützen). Das mit dem Wiederaufbau mit den Geröllplättchen ist okay, allerdings habe ich das eigentlich nicht genutzt. Wir müssen aber schauen, ob Bragor oder Fenn die Geröllplättchen in ihrer Aufgabe verwenden.

Kheela:
Läuft gut. Auch wenn die Spanne zwischen 3 und 18 WP Verlust ziemlich groß ist, trotzdem okay.
Zweite Aufgabe ist kniffliger. Der Wassergeist muss die Lichtplättchen aufdecken können, da er ja auch gegen sie kämpfen muss. Wenn man die Lichtplättchen vorher aufdeckt, ist es besser (einfach) planbar, wie man die Plättchen aufsucht, so hätte man wahrscheinlich bessere Chancen ohne "Feuerschaden" zu bleiben.

Orfen:
Die 1. Aufgabe mit den Bauern ist gut, allerdings bin ich mit Orfens zweiter Aufgabe nicht wirklich zufrieden. Das mit den KP hält ihn ganz schön gut an der Leine, ich beim ersten mal nicht, beim zweiten mal aber geschafft (beim ersten mal die Fackel nicht wirklich genutzt - die brauch er dringend für diese Aufgabe!). Grundsätzlich ist das mit den KP gut, aber dadurch, dass es keine Belohnung gibt, kann Orfen fast nicht aufleveln.
Bei G kam mir die Frage, ob Orfen auch eine Kreatur wegnehmen kann, die zu einer anderen Aufgabe gehört (z.B. ein Skral mit Pergament von Arbon)?

Endgegner:
Ich habe im Kampf mit den vielen Kreaturen nicht viel Zeit gehabt um Stärkepunkte zu kaufen. Da ich also so wenig Stärke hatte, habe ich bis jetzt den Kampf gegen die Endgegner immer gescheut, weil ich eh keine Chance hätte.

Soviel erstmal von meiner Seite. Vieles sind Kleinigkeiten - das Gesamtwerk sieht schon gut aus.
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Boggart » 29. Juli 2018, 06:52

Hallo Troll und Toren_Baer!

Vielen Dank für das Testspiel und euren Input. Hört sich gut an und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich kann aber gerade nicht sagen, wann ich dazu komme, sie mir genau anzugucken und einzuarbeiten. Wir fahren bald in den Urlaub und es gibt noch einiges vorzubereiten...

@ Troll zu 4:
Du verstehst es richtig!
Für das Spiel zu zweit hatte ich mir auch schon Gedanken gemacht: entweder frei aussuchen lassen, wenn es das selbe vorranige Ziel ist, oder generell den Helden zwei Ziele zur Auswahl geben. Bei Arbon und Orfen ist es klar, was sie beschützen müssen, wer so einen engen Draht zu den Zwergen hat, dass er nur Cavern verteidigt, weiß ich nicht, aber Fenn könnte unserer Story nach sowohl die Taverne also auch den BdL beschützen. Spielt er also mit Orfen, kümmert sich Fenn und den BdL, spielt er mit Arbon, kkommt die Taverne. Spielt er allein, darf er sich aussuchen, was ihm lieber ist. Wahrscheinlich sollte man die vorranigen Ziele aber noch irgendwie markieren...

@ Toren_Baer:
Arbon: Die Bogenschützen unterstützen auch andere Helden, ja! Stehen sie auf dem selben Feld, gibt es halt sicher +4SP, dafür halt nicht so gut im Wald verteilt.

Bragor: Ich denke, dass mit dem Brunnen reparieren ist draußen, auch andere haben das in ihren Testspielen nicht genutzt. Steht das in der aktuellen Version noch drin??
Schlussendlich flog es raus, um die Geröllplättchen fürs Katapult (oder andere Endgegner) frei zu haben, bei Fenn sollte das allerdings kein Problem sein.

Ich verstehe nicht ganz, wieso du keine Zeit zum einkaufen hattest, die angegriffenen Ziele sind doch (sehr nah an) Händler! Aber ich gebe zu, es ist viel zu tun, in dieser Legende!

Danke nochmal für den Input!
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Troll » 3. August 2018, 22:47

Vorschlag: Wir weisen jedem Helden entweder die Taverne oder den BdL als Ziel zu, sobald mindestens zwei Helden mit dem gleichen Ziel mitspielen, ist die Mine auch ein Primärziel. :)
Wer mit den drei Helden spielt, die das selbe Ziel haben, hat das Glück, nur zwei Primärziele verteidigen zu müssen.
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