Zurück zur Taverne

Neue Heldenfähigkeit - Bragor, Tarus von Sturmtal

Neue Heldenfähigkeit - Bragor, Tarus von Sturmtal

Beitragvon ChrisW » 13. Februar 2015, 11:08

Hallo Freunde von Andor,

endlich habe ich die Zeit gefunden an den vorhandenen Helden weiter zu entwickeln.
Hier ist mein Vorschlag zur Figur des Taren Bragor, der vorübergehend seine nördliche Heimat verlassen musste, um sich für seinVolk weiterzuentwickeln.
Die Vorgeschichte von Bragor ist etwas länger ausgefallen als bei den anderen Helden, ich hoffe aber trotzdem das Ihr viel spaß mit unserem gehörnten Freund haben werdet.

Hier ist sie also, ....


Die Berufung von Bragor, Tarus von Sturmtal

Bragor, der junge kräftige Tarus blickte wie immer, bevor er sich zur Ruhe bettete, zum Himmel hinauf, Richtung Polarstern. Genau in dieser Richtung, direkt über dem Horizont war nun das Gestirn seiner Ahnen zu erkennen, das Sternbild Tarus. In Sturmtal begannen jetzt die Festlichkeiten, die für die ortsansässigen Taren zum Höhepunkt des Jahres gehörten. Mit Wehmut dachte er zurück, an den Tag vor drei Sonnen, als er die stürmische aber dennoch anmutige Tarin Rhega zu seiner persönlichen Leitgefährtin wählte. Damals war er zum Festbeginn in die Vollhornburschen Unterkünfte gezogen, und hatte den ganzen Monat bis zum Ritus der Vollhornwahl Abend für Abend an den Festspielen der Mannbarkeit teilgenommen und sich mit den anderen Vollhornburschen seiner Gruppe gemessen. Die zu diesem Fest reifen Tarinnen der Nachbarherde, die es zu erobern galt, in der Regel waren sie zwei bis drei Sonnenzyklen älter als die vollhornigen Taren-Burschen, dürften den Wettkämpfen durch feinmaschige Stoffbahnen zusehen, ohne selbst gesehen zu werden. Nach jedem Wettkampftag bekam dann der Vollhorntarus von seinen potentiellen Verehrerinnen ein Halstuch getränkt mit dem lieblichen Duft der Verehrerin. Diese Tücher wurden von den Jungtaren verehrt und gehütet wie Ihr Augapfel, da sie ihren Status später in der Tarengemeinschaft mitbegründeten. Je mehr Tücher ein Tarus zu seiner Vollhornwahl vorweisen konnte, umso angesehener war er. Am folgenden Tag musste er sich jedoch zu Wettkampfbeginn entscheiden, welches Tuch er am liebsten riechen mochte, und dieses Tuch band er sich um sein rechtes Horn. Dann ging es in die Arena, vorbei an den Gattern mit den Verehrerinnen, wobei ein jeder Tarus versuchte, durch die Absperrtücher seinen Lieblingsduft ausfindig zu machen. Wenn er glaubte den Geruch erkannt zu haben, schnaubte er kräftig und lief zu seinem Startplatz für den nächsten Wettkampf.
Bald kristallisierten sich die Tarenpaare heraus, denn die Tarin, die mehrfach nicht von ihrem liebsten Vollhorntarus angeschnaubt wurde, entschied sich dafür, ihr Dufttuch am Abend einem anderen Taren zukommen zu lassen, der Ihrer vielleicht würdiger war. So fand nach und nach jede Tarin ihren Tarus. Der Tag des Ritus der Vollhornwahl hatte seinen Höhepunkt, als die stolzen Taren ihre Eroberung erschnüffelt hatten und erhobenen Hauptes zur eigenen Herde führten, und diese Wahl war bis zum Lebensende.
Etwa zwei Jahre nach der Vereinigung musste ein jeder Tarus dann für zwei Jahre in die Ferne reisen, um für seine Herde ein Auskommen zu erwerben und Lebenserfahrungen zu sammeln, in Form von kleinsten wertvollen Edelsteinen und handwerklichem Geschick für das Wohl der Herde. In dieser Zeit wurden im Normalfall von der Tarin zwei Tarenkinder geboren, die in der Aufzucht so ausfüllend waren, dass die Mutter den Vater ihrer Kinder nicht oder kaum vermisste.

Nicht selten verschrieb sich der Tarus in dieser Zeit einem reichen König zu dienen, oder er erlernte bei den Zwergen die Kunst der Edelsteinzucht oder des Schliffs der Bergschätze oder reiste auf die anderen Inseln im Hadrischen Meer um wertvolle Fracht und Erfahrung mitzubringen. In Bragors Fall war er an König Brandurs Hof gekommen und hatte sich dort im Kampf gegen die Unholde einen Namen gemacht.

Mit einem sehnsuchtsvollen Glitzern in seinen Augen schlief Bragor endlich ein. Er träumte von einem großen Kampf, weitab im Norden, bei seinem Volk.
Schneeflocken fielen ganz leise auf den Unterschlupf den er sich gesucht hatte, schon bald bedeckte das kalte Weiß die oberste Blätterschicht der Bäume und auch auf den Niederungen lag Schnee , so weit das Auge blickte. Plötzlich gaben die Blätter nach und eine kleine Menge Schnee fand den Weg in Bragors Gesicht. Ein markerschütternder Schrei ließ die friedliche Umgebung binnen Sekunden erwachen und zu Bragors Füßen stürze ein lebloser Kormoran in den Schnee. Durchbohrt von einem gezackten dornigen Pfeil zuckte der Vogel noch zwei dreimal bevor er reglos liegen blieb. Bragor war wachsamer denn je zuvor. Kormorane aus seiner Heimat wurden als Boten verwendet, wenn Nachrichten über sehr weite Strecken übermittelt werden mussten. Vorsichtig betastete er diesen Kormoran und fand das Tüchlein, das dem Vogel um sein Bein gebunden war. Ganz vorsichtig löste er das schneeweiße Tuch, das ganz unterschwellig einen sehr markanten Duft verbreitete – Rhega !!! Er spürte wie allein der Gedanke an seine Frau und an Heimat Sturmtal ihn mit frischem Willen durchströmte.

Wenn Bragor weniger als 14 WP hat, dann stelle seine WP jetzt auf 14.
Aufgeregt schaute er um sich, aber nirgends war eine Spur des Schützen zu entdecken, der den Boten vom Himmel geholt hatte. Er steckte das weiße Tuch in seinen Beutel, und schritt hastig seinem Ziel entgegen, das ihm bei der Entschlüsselung der Botschaft des Tuches behilflich sein musste.
Wandere schnellstmöglich zu Gilda in die Taverne (72), oder zum Baum der Lieder (57). Hier wird man dir bestimmt mit der Botschaft weiterhelfen können. Ziehe dir für jede Stunde dieses Gewaltmarsches zusätzlich 1 WP ab, maximal jedoch 6WP.

Weg 1 - Taverne Zum Trunkenen Troll (72):
Gilda rief nach mehrmaligem Klopfen an die Tavernen Tür: „Wir haben noch nicht geöffnet“, als jedoch das Klopfen nicht abriss, öffnete sie vorsichtig ein Fenster und betrachtete den Störenfried skeptisch, dann erkannte sie Bragor und sie bat ihn schnell in die gute Stube hinein. „Hier, erstmal einen warmen Met für dich Bragor,, ich weiß ja, mit Ziegenmilch brauche ich dir nicht zu kommen, was führt dich zu so ungewöhnlicher Zeit zu mir?“
„Schau mal hier, dieses kleine Tuch wurde mir in dieser Nacht von Rhega, meiner Frau geschickt. Jetzt brauche ich Hilfe für die Entschlüsselung der Botschaft, die es enthält“.
„Eine Botschaft auf einem kleinen Tuch? Woher weißt du das es von Rhega ist?“ wollte die Wirtin wissen.
„Na das riecht man doch sofort“ antwortete Bragor verständnislos. Hast du hier Sauerampfer und den Saft von Zitrusfrüchten? Wenn wir beides mischen und erhitzen und dann das Tuch über den entstehenden Dampf halten, sollte das Tuch sein Geheimnis preisgeben!!“
Gesagt getan, Gilda bereitete einen Kessel mit den Zutaten vor und vorsichtig hielten sie das kleine Tuch in den Dampf. Schon nach kurzer Zeit erschien auf dem Tuch eine Zeichnung vom Baum der Lieder. „Oh je, ich fürchte hier bist du nicht richtig, Bragor, auf zum Baum der Lieder, da wird man dich wohl erwarten.

Weg 1 - Baum der Lieder (57):
Endlich erreichte Bragor den Baum der Lieder. Hastig machte er sich auf die Suche nach dem obersten Bewahrer Melkart. Dieser befand sich in seinem Raum des Wissens und wunderte sich über den plötzlichen Besuchs des Helden des Nordens.
„Bragor, was führt dich zu mir? Du siehst sehr erregt aus, setz dich erst mal und komm zur Ruhe, erzähl mir was dich bedrückt.“ Er reichte dem Taren ein Trinkhorn mit honigsüßem Met.
„Schau mal hier Melkart, dieses kleine Tuch wurde mir in dieser Nacht von Rhega, meiner Frau geschickt. Jetzt brauche ich Hilfe für die Entschlüsselung der Botschaft, die es enthält“.
„Eine Botschaft auf einem kleinen Tuch? Woher weißt du das es von Rhega ist?“ wollte Melkart wissen.
„Na das riecht man doch sofort“ antwortete Bragor verständnislos. Hast du hier Sauerampfer und den Saft von Zitrusfrüchten? Wenn wir beides mischen und erhitzen und dann das Tuch über den entstehenden Dampf halten, sollte das Tuch sein Geheimnis preisgeben!!“
Gesagt getan, der Bewahrer bereitete ein Gefäß mit den Zutaten vor und vorsichtig hielten sie das kleine Tuch in den Dampf. Schon nach kurzer Zeit erschien auf dem Tuch eine Zeichnung von der „Taverne zum Trunkenen Troll“.
„Oh je, ich fürchte hier bist du nicht richtig, Bragor, auf zu Gildas Taverne, da wird man dich wohl erwarten.

Weg 2 - Taverne Zum Trunkenen Troll (72):
Schon in der Ferne konnte Bragor den aufsteigenden kräuselnden Rauch erkennen und je näher er kam, umso würziger wurde die Luft. Ein unbestimmtes Gefühl ließ ihn sich vorsichtiger der Taverne nähern als normal. Irgendetwas war hier anders als je zuvor. Dann eilte er plötzlich im Laufschritt zur Taverne und riss die Tür weit auf. Richtig – seine Nase hatte ihn nicht betrogen, vor ihm am Schanktisch saß Rhega, und löffelte genüsslich einen Gemüseeintopf aus Gildas Küche. Direkt neben Ihr saß Gilda und blickte erfreut in das Gesicht ihres erregten neuen Gastes. „Na dann bin ich wohl hier überflüssig“ sagte sie, und brachte eine weitere Schale mit dem dampfenden Eintopf.
Bragor schloss Rhega in seine Arme, versenkte seine Nase zwischen ihren Hörnern und sog unüberhörbar ihren Geruch in sich hinein.

Weg 2 - Baum der Lieder (57):
Schon aus der Ferne konnte Bragor das berühmte säuseln der Winde im staken Geäst des Baumes der Lieder hören. Liebliche Klänge für alle, die die Natur verehrten. Ein wenig Rauch lag in der Luft, gemischt mit anderen wohlriechenden Kräuterdüften und noch irgendeiner anderen Zutat, die sein Herz unmerklich beschleunigte. Irgendetwas war anders, als bei seien vorigen Besuchen bei Melkart, dem obersten Bewahrer. Mit immer schnelleren Schritten näherte er sich dem Baum und ignorierte die Bewohner als er die Stufen zu Melkarts Plattform hinauf eilte.
Da saß sie, lieblich und duftend, wie er sie zurückgelassen hatte und löffelte eine süße Speise aus Melkarts Vorräten.
„Rhega !!“ die letzten Schritte stolperte er ihr entgegen und umschloss mit seinen kräftigen Armen seine Lebensgefährtin. Tief versenkte er seine Nase zwischen ihren Hörnern und sog unüberhörbar ihren Geruch in sich hinein.

Botschaft aus dem fernen Sturmtal
„Rhega, mein Augenstern, was ist geschehen, dass du den weiten Weg gewählt hast um mich hier zu treffen? Was ist mit Sturmtal, geht es euch dort gut?“
„Hallo mein Held des Nordens, du hast meine Botschaft bekommen. Ich befürchtete schon Schlimmstes, als ich den durchbohrten Körper unseres Kormorans fand, ohne eine Spur von meinem Tuch. Aber jetzt bist du ja hier bei mir. Seltsame Dinge gehen im Norden vor sich und ich bin hier um dich zu bitten, deine Missionen hier in Andor zügig zu beenden und zurückzukehren auf unsere Insel. Es geschehen immer wieder unvorhersehbare Unfälle, Stürme von einem auf den nächsten Moment wie magisch gesteuert, um die See gegen uns Inselvölker aufzuwiegeln. Fast schon mit magischer Präzision verschwinden Schiffe innerhalb weniger Augenblicke vom Horizont und der Himmel färbt sich immer wieder in dunklen Grüntönen. Aber im Großen und Ganzen scheint noch alles OK zu sein in Sturmtal. Unseren 2 Sprösslingen geht es gut, sie sind in der Obhut der Herde. Aber wegen dieser Vorfälle habe ich dir aus unserer Herdenmitte etwas zu überbringen, Der Ältestenrat schickt dir dieses um deinen Aufenthalt hier zu verkürzen.
Nimm diesen Ledersack und nutze den Inhalt für deine Aufgaben. Ich muss jetzt jedoch schnellstens wieder zurück zu unserer Herde, damit wir vorbereitet sind, wenn sich die Dinge weiterhin verschlimmern. Pass auf dich auf und beende deine Mission bald, wir erwarten dich sehnsüchtig.“ Sie drückte ihm noch einmal kräftig ihre Hörner entgegen, übergab Bragor dann das Bündel und stürmte leichtfüßig zum Flussufer, sprang in einen Kahn und verschwand flussabwärts, gen Norden.
Sehnsuchtsvoll blickt Bragor dem entschwindenden Kahn hinterher gestärkt im Gedanken, seine Missionen fern der Heimat zügig durchzuführen.


Lies entsprechend der Kosten des Gewaltmarsches für diese flüchtige Begegnung mit Bragors Vergangenheit weiter unter

1-2 Willenspunkte: „Essenz der Felsenberge – Der Möwenberg“:
Vorsichtig wickelt Bragor das weiche Leder auseinander, ein kleiner Ton-Krug mit einem dunkelgrauen Pulver kam zum Vorschein. Auf dem tönernen Deckel des Kruges war der Möwenberg seiner Heimatinsel dargestellt, der die Insel im Nordosten begrenzte. Dieser Berg stand seit jeher für die Schnelligkeit und Gewandtheit der Taren sich mittels Felsmagie zu bewegen. Bragor entnahm der Innenseite des Deckels, dass er eine Prise des Pulvers zum Untergang der Sonne in einen Brunnen streuen muss, und sich dann dort zur Ruhe legen sollte. Den Rest erledigte dann die Brunnenmagie, mit der er weite Wege zurücklegen konnte.
Wirkung der „Möwenberg-Essenz“:
Wenn Bragor zum Ende eines Tages an einem noch gefüllten Brunnen rastet, und er etwas von der geheimnisvollen Möwenberg Essenz in den vollen Brunnen gibt, so wird er am nächsten Morgen an einem anderen Brunnen wieder erwachen. Dieser Ankunftsbrunnen ist jedoch durch die Reise für diesen Tag versiegt.
Beispiel: Bragor beschließt seinen Tag auf Feld 5, am vollen Brunnen und benutzt die Möwenberg Essenz und schläft ein. Er erwacht auf einem beliebigen anderen Brunnenfeld, dessen Brunnen noch mit Wasser gefüllt ist. (35, 45 oder 55). Dieser Brunnen ist nach Erwachen des Helden wegen des magischen Transports für einen Tag versiegt (dreh das Brunnenplättchen auf die Rückseite) und wird am Morgen nicht aufgefrischt, da sich Bragor noch auf dem Brunnenfeld befindet. Der Brunnen auf Feld 5 wird wieder über Nacht aufgefrischt, sofern sich kein anderer Held auf diesem Feld befindet.


3-4 Willenspunkte: „Essenz der Felsenberge – Der Kahlberg“:
Vorsichtig wickelt Bragor das weiche Leder auseinander, ein kleiner Ton-Krug mit einem dunkelgrauen Pulver kam zum Vorschein. Auf dem tönernen Deckel des Kruges war der Kahlberg seiner Heimatinsel dargestellt, der die Insel im Nordwesten begrenzte. Dieser Berg stand seit jeher für die Härte und Stoßkraft der Taren. Bragor entnahm der Innenseite des Deckels, dass er das Pulver in Wasser auflösen muss, und damit die Hörner bestreichen sollte, wodurch die Kraft seiner Hörner entsprechend seiner Willenspunkte erhöht würde. Vorsichtig füllte er den Krug mit Wasser und das Pulver löste sich sprudelnd auf. Der Krug enthielt jetzt eine ockergelbe zähe Flüssigkeit, die er großzügig auf seinen Hörnern verteilte. Als er die Hörner betastete, verstand die Gabe der Taren sofort. Mit Hilfe der Kahlberg-Essenz konnte er eine Kreatur aus Ihrer Bahn stoßen, ohne dass die Hörner dabei zu Schaden kamen. Dazu musste er die Kreatur nur mit voller Wucht rammen.

Wirkung der „Kahlberg Essenz“:
Wenn Bragor auf das Feld einer Kreatur rennt, und seinen Zug hier beendet, so rammt er die Kreatur mit voller Wucht. Das hat für die Kreatur folgende Auswirkung, je nach körperlicher Verfassung des Taren: Sollte Bragor zu Beginn des Rammangriffs 1-14 WP haben, so kann wird die Kreatur um ein Feld auf dem Spielplan verschoben, ohne das sie den Spielplan verlässt. Bei 15-19 WP auf Bragors Willensleiste wird die Kreatur von Bragor zermalmt, und verschwindet vom Spielplan, ohne eine Belohnung für Bragor und ohne Tageszählerbewegung.
Bragor zahlt für jeden dieser Rammstöße die Anzahl der Heldenwürfel als WP.
Beispiel A: Bragor rennt auf das Feld einer Kreatur und hat 16 WP. Die Kreatur wird aus dem Spiel genommen und Bragor verliert entsprechend seiner Konstitution (16 WP = 3 Heldenwürfel) 3 WP und fällt somit auf 13 WP.
Beispiel B: Bragor rennt auf das Feld einer Kreatur und hat 6 WP. Die Kreatur wird auf ein beliebiges freies Nachbarfeld verschoben und Bragor verliert entsprechend seiner Konstitution (6 WP = 2 Heldenwürfel) 2 WP und fällt somit auf 4 WP.


5-6 Willenspunkte: „Essenz der Felsenberge – Der Steilberg“:
Vorsichtig wickelt Bragor das weiche Leder auseinander, ein kleiner Ton-Krug mit einem dunkelgrauen Pulver kam zum Vorschein. Auf dem tönernen Deckel des Kruges war der Steilberg seiner Heimatinsel dargestellt, der die Insel im Süden begrenzte. Dieser Berg stand seit jeher für die Kraft und Stärke der Taren. Bragor entnahm der Innenseite des Deckels, dass er das Pulver in Wasser auflösen muss, und diesen Trank zu sich nehmen sollte wodurch seine Kraft entsprechend seiner Willenspunkte erhöht würde. Vorsichtig füllte er den Krug mit Wasser und das Pulver löste sich sprudelnd auf. Der Krug enthielt jetzt eine Tiefrote Flüssigkeit, die er in einem tiefen Zug austrank. Kurz darauf fühlte er sich, als könne er Bäume ausreißen.

Wirkung der „Steilberg Essenz“:
Bragor enthält permanent zusätzliche Stärkepunkte zu seinen Stärkepunkten hinzu, abhängig von seiner körperlichen Konstitution. Es gilt: Pro nutzbarem Würfel erhält er 1 SP hinzu, Sollte er also 1-4 WP haben erhält er einen zusätzlichen SP, bei 5-14 WP erhält er zusätzliche 2 SP und bei 15-19 WP erhält er die Maximale zusatzstärke von 3 SP zu seiner Stärke auf der SP Anzeige. Die SP werden nicht auf der SP Anzeige addiert, sondern diese Stärkepunkte werden auf dieser Zusatzkarte mit einem Sternchen gekennzeichnet, und entsprechend bei einem Angriff zur Grundstärke und den Würfelaugen addiert. Sollte er anstatt mit den Heldenwürfeln mit einem schwarzen Würfel werfen, dann gilt trotzdem als Zusatz SP die Anzahl der Heldenwürfel, die er laut WP benutzen darf.
Beispiel: Bragor hat auf seiner SP Leiste die vollen 14 SP, und 12 WP. Er würfelt als höchste Zahl mit zwei Würfeln eine 5. So ergibt sich hieraus 14SP + 2 SP + 5 SP = 22 SP.




Soweit die sehr ausführliche Geschichte von Bragor dem Tarus von Sturmtal.
Jetzt dürft Ihr wieder diskutieren, kritisieren, balancieren wie gehabt.

Viel Spaß dabei

Liebe Grüße

ChrisW



Hier nochmal die Links zu meinen anderen Helden Mini-Erweiterungen:
Neue Helden Fähigkeiten - Der Magier
Neue Helden Fähigkeiten - Der Bogenschütze
Neue Helden Fähigkeiten - Der Zwerg
Neue Helden Fähigkeiten - Der Krieger
Neue Helden Fähigkeiten - Der Wolfskrieger
Neue Helden Fähigkeiten - Die Hüterin der Flusslande
Neue Helden Fähigkeiten - Der Bewahrer des schwarzen Archivs
(Kurz vor Vollendung auf Karten)
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Re: Neue Heldenfähigkeit - Bragor, Tarus von Sturmtal

Beitragvon Speerkämpfer » 13. Februar 2015, 14:03

Habs mir jetzt kurz durchgelesen und finde, das die Fähigkeit für 3-4 WP definitiv zu stark ist... :?

Die Story ist wirklich lang und gut, nur würde ich in der Story keine Begriffe wie "Willenspunkte" verwenden ;) . Auch den Begriff "Herde" finde ich lustig. Am lustigsten ist aber Gildas Kommentar: "mit Ziegenmilch brauch ich dir ja gar nicht erst zu kommen" :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: Neue Heldenfähigkeit - Bragor, Tarus von Sturmtal

Beitragvon andoreric » 13. Februar 2015, 15:50

Ich finde bei 3-4 braucht man einen Ts. und bei 5-6 1 Ts. und man hat die zahl die man gewürfelt hat als +Sp.
Sonst könnte er alleinunterhalter werden :? :D
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Re: Neue Heldenfähigkeit - Bragor, Tarus von Sturmtal

Beitragvon ChrisW » 13. Februar 2015, 15:56

andoreric hat geschrieben:Ich finde bei 3-4 braucht man einen Ts. und bei 5-6 1 Ts. und man hat die zahl die man gewürfelt hat als +Sp.
Sonst könnte er alleinunterhalter werden :? :D



Stehe gerade auf dem Schlauch - was sit ein Ts. ?
Trauschein? Teesieb? Torfsack ? Ach nee - TS = Trinkschlauch ???

Hmm, verstehe trotzdem den Einwand nicht.
Es gibt pro Spiel pro Held nur maximal eine zusätzliche Fähigkeit, die zu erwerben zusätzliche Zeit kostet, die man meistens nicht übrig hat.

Grüße

ChrisW
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Re: Neue Heldenfähigkeit - Bragor, Tarus von Sturmtal

Beitragvon andoreric » 13. Februar 2015, 16:04

Oooooh verstehe ich dachte man macht das irgendwie vor dem Spiel :oops:
(Ps.: Ts.=Trinkschlauch)
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Re: Neue Heldenfähigkeit - Bragor, Tarus von Sturmtal

Beitragvon ChrisW » 13. Februar 2015, 16:11

Kein Problem,

diese ganzen Zusatzfähigkeiten können während einer Legende zusätzlich erworben werden, was dann aber mit der einen oder anderen Aufgabe verbunden ist, so dass man selbst enscheiden kann, ob die Sonderfähigkeit den Mehraufwand wert ist oder nicht, und oft nur dann funktioniert, wenn man sich zufällig in der richtigen Gegend aufhält.
Tip zum testen:
Anstatt die Heldenaufgaben in Legende 3 zu erfüllen, kann man auch diese Sonderfähigkeiten als Aufgaben einsetzen. Das macht Legende 3 etwas zeitkritischer, aber man wird dadurch natürlich auch schlagkräftiger oder schneller, je nach Zufallsbelohnung für die Aufgabe.

Liebe Grüße

ChrisW
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Re: Neue Heldenfähigkeit - Bragor, Tarus von Sturmtal

Beitragvon andoreric » 13. Februar 2015, 16:19

Kluge Idee ;)
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Re: Neue Heldenfähigkeit - Bragor, Tarus von Sturmtal

Beitragvon Horus68 » 14. Februar 2015, 08:07

Da in der Geschichte von Rhega die Rede ist, kann diese Fähigkeit nur erworben werden wenn man Braor wählt. Darum evtl Rhega/Bragor.
Bin herade unsicher ob die Textwahl der anderen Berufungen auch einfluss auf die Wahl des Heldengeschle htes haben. Nent mich Nervig, aber ich finde es gut wenn wir diese Wahl nicht einschränken. Ein Kumpel von mir wählt immer die weibliche Version (außer beim Zwerg)
Die Fähigkeiten, deren erwerb, muss ich nochmal genau lesen und testen. Hoffe ich kome bald dazu
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Re: Neue Heldenfähigkeit - Bragor, Tarus von Sturmtal

Beitragvon andoreric » 14. Februar 2015, 08:23

Ich habe heute allein mit den 4 Helden gespielt und alle mussten ihre Aufgabe erfüllen (Ich glaube ich habe einmal den Erzähler nicht geschoben und da ich bei M gewonnen habe glaube ich, ich habe ausversehen einen Tag ausgelassen) :? :oops: :mrgreen:
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Re: Neue Heldenfähigkeit - Bragor, Tarus von Sturmtal

Beitragvon Tost » 17. Februar 2015, 09:31

Das ist etwas lang... Nimm das jetzt nicht als schlechte Kritik, der Text ist super.
Zu den Fähigkeiten: die erste Fähigkeit passt so. Die zweite ist definitiv zu Stark.
Vielleicht könnte man mit den Würfeln würfeln ( :mrgreen: ) und Bragor so Wp abziehen?
Die dritte ist auch gut.
Außerdem habe Ich eine Frage: Man soll Bragor für jedes Feld zum TT/BdL Wp abziehen.
Auch für den zweiten WEg?
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