So, heute Nacht folgte dann die lange 3er-Partie, aber nicht mit der von mir gestern vorgestellten Konstellation, sondern mit den Tagessplittern, dem Boten der Alpträume (mit den beiden Aspekten von NE) und dem Hunger des Ozeans (ebenfalls mit den Aspekten von NE). Gespielt gegen Russland Stufe 4.
Also, was soll ich schreiben. Die Tagessplitter hatten in ihren Tagen, die nie waren, lauter Karten, die ihre Elemente nicht unterstützt haben.
Der Ozean war am B-Spielplan, und hatte damit zu kämpfen, dass dreimal Dschungel (W, D, S, D2, D&S, Küsten) kam, den der Ozean nicht erreichen/beeinflussen konnte, was die Ressourcen der Tagessplitter band.
Die Tagessplitter entschieden sich in der dritten Runde für die riskante Variante der Zeitverschiebung mit dem Ozean, weil sie ihren Inselteil mit Dschungel (Wüten) und Sumpf (Bauen) leergeräumt hatten - nur um mit der Ereigniskarte einen Entdecker in den zentralen Sumpf zu bekommen, wo dann zweimal gebaut wurde
Als die Insel verödete, weil mehr als 3 Entdecker in A1 standen, kam die Ödniskarte, dass jeder Geist 3 Präsenzen vernichten musste. Das zerfetzte die Tagessplitter und den Alptraumboten fast, die danach gerade noch mit 1 Präsenz überlebten. Dumm, dass der Bote noch 2 langsame Fähigkeiten im Spiel hatte, die eine HS erforderten. Die verfielen dann.
Es lief also sehr lange sehr suboptimal.
Die überraschende Wende lieferte dann einerseits die Starke Fähigkeit Feuer und Flut (mit Elementeffekt und durch den Ozean schnell gemacht) bei den Tagessplittern und das Verwüstete Land des Albtraumboten, der über 20 Furcht damit generieren konnte, weil der Aspekt Brutalität auch für "zerstörte" Entdecker je 1 Furcht, für "zerstörte" Dörfer sogar 3 Furcht generiert hat. Dadurch hatte ich 3 FK mit FS3, und gleich die erste FK generierte noch mal Unmengen an Furcht, indem je 2 Entdecker in jedem Gebiet je 1 Invasor zerstörten, was gegen die Rudeln an russischen Jägern natürlich hoch effektiv war und mir die letzten beiden FK für einen Furchtsieg in Runde 6 freischaltete, bevor die Invasoren die Insel mit Ödnis überziehen konnten.
Also letztendlich glücklich, aber andererseits hatte ich die längste Zeit mit großen Problemen zu kämpfen, die mir das Spiel bereitete.
Mit der Brutalität bin ich nicht so richtig glücklich geworden, auch wenn sie mir am Ende die Partie gewonnen hat. Aber der Punkt, dass man bis zu doppelt so viele Karten ausspielen kann, sorgt auch dafür, dass man fast ausschließlich nur WO1 und WO3 wählen kann, und immer zu wenig Energie hat.
Den anderen Aspekt (Frieden der Nacht) fand ich ok, der verhinderte lange eine Ödnis in A8, und dank dessen, dass man immer 3 oder 4 Karten ausspielt, kann man auch 3 oder 4 Zeilen auslösen. Schwierig. Der Alptraumbote bleibt nicht mein Lieblingsgeist, auch wenn er wahrscheinlich jetzt mehr Furcht auslöst als früher.
Die Tagessplitter waren extrem mühsam dank der Umstände, auch weil ich nur einmal im Spiel dazukam, die linke PF freizuschalten, und dann konnte ich sie auch nicht wiederholen, weil ich zuwenig Zeit hatte.
Nur der Ozean mit den neuen Aspekten, den find ich gut, weil die Reichweite jetzt 1 ist und nicht mehr 0.
Zum Schluss noch das Bild, wie man sieht, es stehen immer noch Unmengen an Entdecker und sonstigen Invasoren herum, wenn man bedenkt, was mir die Furchtkarten alles wegmachten, kann man sich vorstellen, wie hoffnungslos es vor der Geisterphase aussah.
Lieben Gruß, Galaphil