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Fan-Legende: Die Rietländer

Fan-Legende: Die Rietländer

Beitragvon Gilda » 19. September 2016, 11:03

Fan-Legenden-Erfinder: Tapta

Allgemeines zur Legende:
In Andor gab es zwei große Schlachten die den Lauf der Geschichte für immer verändern sollten. Die erste Schlacht ereignete sich zu jener Zeit, als sich vier Weggefährten trafen, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Später wurden diese vier zu den Helden Andors gekührt und traten seit diesem Tag für das Wohl aller Andori ein. Gemeinsam trotzen sie vielen Gefahren und schier übermenschlichen Gegnern. Doch der größte Sieg, den sie gemeinsam errangen, war der Sieg über Tarok den Drachen. Er war der Erzfeind von König Brandur gewesen und hatte nur darauf gewartet, dass dieser das Ende seiner Tage erreichte, um dann endlich seine Rache zu befriedigen und sich an den Rietländern zu rächen. An jenem schicksalhaften Tag, als der Drache fiel, feierten die Rietländer ein großes Fest. Man gedachte ihrem großen König und den tapferen Taten der Helden.

Die Aufgabe der Helden war erfüllt und so ging ein jeder seiner Wege. Allerdings war es zu einer schönen Tradition geworden dieses Fest jedes Jahr zu wiederholen. Jahr für Jahr fanden sich die Helden also gemeinsam mit den Rietländern auf der Rietburg ein. Es wurde gefeiert, getanzt und gelacht und natürlich wurden „Die Legenden von Andor“ erzählt und der großen Taten vergangener Tage gedacht. An solch einem Tag beginnt diese Legende in der die Helden erneut Seite an Seite loszogen, um den Rietländer beizustehen und um mit vereinten Kräften die Mächte des Bösen zurückzuschlagen.

Jetzt liegt es an euch den Rietländern beizustehen und die Geschehnisse im Lande Andor zu ergründen.

Hinweis: Es handelt sich um eine sehr Story haltige Legende. Die Legende spielt auf der Spielplanvorderseite. Zeitlich spielt die Legende nach der Ära des Sternenschildes. Der Schwierigkeitsgrad kann zu Beginn der Legende leicht variiert werden.

Benötigtes Spielmaterial: Material aus Sternenschild erforderlich; den Trunkenen Troll aus Neue Helden und 2 Fässer aus RidN (alternativ können 2 Schilde genommen werden)

Schwierigkeitsgrade: mittel-schwer

Erfahrung: Sternenschild Erweiterung sollte bereits gespielt sein

Spieleranzahl: getestet für 2-4 Spieler

Die Rietländer - Duplex.pdf
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Die Rietländer - Faltkarten.pdf
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Re: Fan-Legende: Die Rietländer

Beitragvon Tapta » 19. September 2016, 12:22

Hallo Gilda,

vielen Dank fürs hochladen meiner 1.Fan-Legende.
Nach nun etwas über einem Jahr konnte ich diese Legende endlich fertig stellen. An dieser Stelle möchte ich mich bei einigen Andori ganz besonders bedanken.
Der größte Dank gebührt meiner lieben Frau die mir gaaanz viel Zeit für unendlich viele Testspiele einräumte, mir immer wieder half meine teils recht konfusen Gedanken zu sortieren und am Ende noch mal alles auf Verständniss und Rechtschreibung prüfte.
Bei den Grafiken hat Thera mir bei 3 Karten geholfen, vielen Dank dafür.
Ein weiterer besonderer Dank gebührt Mjölnir, der mir eine Vorlage zur Verfügung stellte, die es mir ermöglichte die Karten in einer solch schönen Qualität zu erstellen. Auch stand er mir gerade in der Schlussphase mit wichtigen Tipps und Ratschlägen zur Seite. Vielen Dank dafür!
Ohne euch währe diese Legende nicht so schön geworden!!!

Ich bin sehr gespannt wie ihr diese Fan-Legende findet und freue mich über Lob und Kritik ;)

Liebe Grüße und viel Spaß mit den Rietlädern
Tapta
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Re: Fan-Legende: Die Rietländer

Beitragvon Tapta » 25. September 2016, 20:29

Hi, leider hat sich bei der Duplex Version ein kleiner Bug eingeschlichen. Die Rückseiten von "Bootsreparatur abgeschlossen" und "Das östliche Rietland" sind vertauscht. Habe ein Update an Gilda geschickt. Und hier noch einmal die betroffenen Karten einzeln korrigiert.

Ihr findet sie hier:
https://www.dropbox.com/s/p9kucfuy9mmw2 ... r.pdf?dl=0

Liebe Grüße
Tapta
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Re: Fan-Legende: Die Rietländer

Beitragvon Vakmar » 7. Oktober 2016, 15:25

Hallo Tapta,

heute haben wir deine Legende zu zweit gespielt und auf K gewonnen. :)
Deine Legende hat uns gut gefallen und ließ auch nur wenige Fragen offen (s.u.).
Ein paar schöne Ideen, die du da umgesetzt hast.

Spielbericht:
Gespielt haben wir mit Orfen und einem Fan-Helden. Mit den RS hatten wir Glück. Drei verschiedenfarbige RS lagen um die Burg herum, sodass wir gleich den ersten Kampf gegen den Gor beim Fischer mit schwarzem Würfel bestreiten konnten. ;)
Dann folgten wir dem weiteren Spielverlauf, also Holz "schleppen" usw.
General Gard ließen wir auf D ins Spiel kommen. Das hatte für uns aber keine weiteren Auswirkungen, denn zu dem Zeitpunkt, als der General mit seinem "Reittier" auf 17 stand, wollten wir weder weitere Gors noch Skrale besiegen.
Im östlichen Rietland entschieden wir uns dafür, zuerst zum BdL. zu gehen. Wie wir später gelesen haben, wäre die Alternative auch sehr interessant gewesen, aber unserer Meinung nach etwas schwieriger.
Am Ende hatten wir 3 G und 2 S in der Burg stehen, sowie 2 G, 1 S und 2 T besiegt.
Varkur bezwangen wir dann schlussendlich mit den Schildzwergen auf Feld 32 in
2 KR. ;)

Fragen und Anmerkungen:
Uns war nicht klar, ob das fertig gebaute Katapult auch noch am selben Tag verschoben wird. (Aufgrund des Story-Textes sind wir mal davon ausgegangen.)
Übrigens ist es durchaus möglich, dass die Geröllplättchen vor dem Katapult auf 61 ankommen; dann passt die Karte "Feuer Frei" nicht mehr so ganz...

Auch einige Story-Texte passen nicht unbedingt zum Spielgeschehen.
- So sind die 4 Grundhelden die einzigen, die eine Sternblume tragen (Karte "Die Bäuerin"). Bei allen anderen reagiert die Bäuerin wie...?
- Da wir zu zweit spielten, betrat einer der Helden allein "das östliche Rietland".
Die Karte ist allerdings so gestaltet, dass sich mind. zwei Helden unterhalten.
- Auf der Karte "Der Trunkene Troll 1" freut sich selbiger über ein Fässchen Met.
Zu zweit ist es aber möglich, ihm ausschließlich RS zu bringen.
Aber was man schon fast als gravierenden Fehler bezeichnen könnte (zumindest, wenn man sich auf die Geschichte einlässt):
Du schreibst, dass die Helden die Bretter flußaufwärts ziehen müssen. Das ergibt für die Geschichte, bzw. die Spielmechanik ja auch Sinn: Die Helden ziehen gegen den Strom und weil das so anstrengend ist, verlieren sie Willenspunkte.
Tatsächlich ziehen sie die Bretter aber mit dem Strom, also flußabwärts. Daher könnten sie die Bretter auch ganz entspannt treiben lassen und sie beim Fischer einfach wieder einsammeln. 8-)
Schließlich fließen Flüsse normalerweise bergab und ins Meer. Das dürfte auch in Andor nicht anders sein. ;)

Bitte nicht falsch verstehen. Trotz der kleinen, kritischen Anmerkungen hat uns deine Legende ganz gut gefallen.

VG Vakur + Vakmar
Vakmar
 
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Re: Fan-Legende: Die Rietländer

Beitragvon Tapta » 9. Oktober 2016, 19:27

Hallo Vakmar und Vakur,

es freut mich das euch die Legende prinzipiell gefallen hat :) .

Zu euren Punkten:
Vakmar hat geschrieben:
> Im östlichen Rietland entschieden wir uns dafür, zuerst zum BdL. zu gehen. Wie wir
> später gelesen haben, wäre die Alternative auch sehr interessant gewesen, aber unserer
> Meinung nach etwas schwieriger.

Absolut Richtig, der Weg in die Mine ist etwas schwieriger.

Vakmar hat geschrieben:
> Uns war nicht klar, ob das fertig gebaute Katapult auch noch am selben Tag verschoben
> wird. (Aufgrund des Story-Textes sind wir mal davon ausgegangen.)

Habt ihr ganz genau richtig gemacht, habe mir diesbezüglich gerade noch mal die Karte: "Katapultbau" angesehen. Die Kritik ist absolut gerechtfertig. Es ist etwas missverständlich. Für mich war es immer so klar, dass ich da sehr schnell drüber hinweg gelesen habe. Werde es anpassen.

Vakmar hat geschrieben:
> Übrigens ist es durchaus möglich, dass die Geröllplättchen vor dem Katapult auf 61
> ankommen; dann passt die Karte "Feuer Frei" nicht mehr so ganz...
>
> Auch einige Story-Texte passen nicht unbedingt zum Spielgeschehen.
> - So sind die 4 Grundhelden die einzigen, die eine Sternblume tragen (Karte "Die
> Bäuerin"). Bei allen anderen reagiert die Bäuerin wie...?
> - Da wir zu zweit spielten, betrat einer der Helden allein "das östliche Rietland".
> Die Karte ist allerdings so gestaltet, dass sich mind. zwei Helden unterhalten.
> - Auf der Karte "Der Trunkene Troll 1" freut sich selbiger über ein Fässchen Met.
> Zu zweit ist es aber möglich, ihm ausschließlich RS zu bringen.
> Aber was man schon fast als gravierenden Fehler bezeichnen könnte (zumindest, wenn
> man sich auf die Geschichte einlässt):

Ich fasse dies Punkte mal zusammen, da sie sich alle auf die Story Texte beziehen. Das mit dem TT war mir bekannt. Da habe ich lange hin und her überlegt. Fand es aber unfair, wenn 2 Helden zwingend ein Fass zum TT bringen müssen. Storytechnisch wäre man dann aber wieder dakor gewesen. Evtl. ändere ich das noch.
Mit der Sternblume: Das hatte ich ehrlich gesagt völlig ausser Acht gelassen :? Natürlich ist die Bäuerin sehr hilfsbereit und nimmt alle Helden gerne mit zum südlichen Wald
Ebenso das mit dem Geröll. Dieser Fall war bei meinen Testspielen nicht aufgetreten.
Zwei Helden im östlichen Rietland: Auch an dieser Stelle muss ich gestehen, dass der Storytext für 2 Helden nicht ganz passt.

Diese Legende wurde über viele Generation hin weg von Andori zu Andori weitergetragen und ich fürchte, dass sich da ein paar Ungereimtheiten eingeschlichen haben. So das man zum Beispiel irgendwann nicht mehr genau wusste wer zuerst den nördlichen Minenausgang erreichte, Schildzwerge oder Bewahrer. ;)

Nun zu der Narne:
Vakmar hat geschrieben:
> Du schreibst, dass die Helden die Bretter flußaufwärts ziehen müssen. Das ergibt
> für die Geschichte, bzw. die Spielmechanik ja auch Sinn: Die Helden ziehen gegen
> den Strom und weil das so anstrengend ist, verlieren sie Willenspunkte.
> Tatsächlich ziehen sie die Bretter aber mit dem Strom, also flußabwärts. Daher könnten
> sie die Bretter auch ganz entspannt treiben lassen und sie beim Fischer einfach
> wieder einsammeln. 8-)
> Schließlich fließen Flüsse normalerweise bergab und ins Meer. Das dürfte auch in
> Andor nicht anders sein. ;)

Das mit der Richtungangabe "Flussaufwärts" bezog sich auf die geographische Lage. Da die Helden der Narne in nördlicher Richtung folgen, hatte ich Flussaufwärts geschrieben.
Du hast natürlich Recht, dass es Flussabwärts heißen müsste, da die Narne natürlich ins Hadrische Meer fließt.

An dieser Stelle könnten wir jetzt noch über die Strömungsgeschwindigkeit und den Wasserstand der Narne spekulieren. ;) Um dann evtl. festzustellen, dass die Geschwindigkeit zu gering ist um die Bretter rechtzeitig zum Fischer zu transportieren.
Dann müsste man noch den Verlauf der Narne mit in die Berechnung einbeziehen und berücksichtigen, dass die Bretter an den Kurven oder der Marktbrücke hängen bleiben könnten. An diesen Stellen müssten die Helden dann wieder intervenieren.
Auch müsste sichergestellt werden, dass die Bretter nicht auf der anderen Seite der Narne (im östlichen Rietland) landen und dass man sie auf jeden Fall auf Feld 32 an Land zieht. Wäre ärgerlich, wenn die Bretter richtung Werftheim treiben ;)
Aus diesen Gründen entschieden sich die Helden, die Bretter lieber direkt mit Seilen zu vertauen und sie dann Flussaufwärts (mit der Strömung) zu ziehen. Wer weiß, wieviele WP es sie gekostet hätte, wenn die Bretter abgetrieben wären?

Aber es ist ein sehr interessanter Gedanke, die Bretter "automatisch" weiterschwimmen zu lassen. Dann müsste man nur eine Regelung finden für die Geschwindigkeit und darüber wie man die Bretter wieder aus der Narne fischt. :D

Vielen Dank für dein Feedback und deine interessanten Gedankenanstöße.
Schade das ich die nicht früher hatte :( sonst hätte ich mir für die Narne noch etwas passenderes Überlegen können. Naja, die Gedankenanstöße werde ich dann in meiner 2. Fan-Legende berügsichtigen.

Liebe Grüße
Tapta
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