Zurück zur Taverne

Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon Phönix » 9. September 2022, 11:47

Nachdem sich der Feuertakuri die Pläne angehört hatte, entschied er sich den Falken zu begleiten. Bevor er sich in die Lüfte erhob fragte er die anderen Feuertakuris, ob sie ihn begleiten und mit ihm die Fluggors beseitigen wollen.
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon Trollerei » 9. September 2022, 12:39

Der Troll aus der hintersten Reihe, der immer noch beleidigt war, weil sein Vorschlag, um in den Turm zu gelangen, ignoriert worden war, warf dem butterbrotschmatzendem Bären, dessen Idee angeblich so viel besser sei, einen verärgerten Blick zu und wandte sich dann an den alten Mann, der vorgeschlagen hatte, dass sie sich aufteilen sollten. "Wenn wir uns beim Finden eines Weges zum verlassenem Turm statt auf vertrauenswürdige Trolle auf vermaledeite Feen verlassen, werde ich dabei ganz sicher nicht helfen. Da ist es mir lieber, meinen Artgenossen zu überzeugen, seine angeblich hochbrisanten Informationen rauszurücken, mag er auch noch so besoffen sein. Nur befürchte ich, dass er sie uns nicht freiwillig geben wird, und 30 Fässer guten Met-apropos, Gilda, ich hab' noch Durst!-kriegen wir beim besten Willen nicht zusammen. Wir könnten mit ihm feilschen, aber ich bezweifle, dass er von seiner aktuellen Forderung abweicht. Hat jemand ne bessere Idee?"
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon Phoenixpower » 9. September 2022, 13:36

„Verbrennen und in Stücke hauen?“ Dem Troll fiel der etwas kleinere Takuri auf, der sich gerade grinsend aus dem Kaminfeuer erhob. „Aber ich werde leider meinen geflügelten Freund begleiten, der Falke muss den verlassenen Turm erreichen. Dann müssen wir das ‚verbrennen‘ wohl auslassen. Ja, vielleicht sollten wir den trunkenen Troll sogar am Leben lassen, schließlich haben alle ein Recht auf Leben, nicht? Und solange er nur Holzhütten zerstört und niemanden frisst, besteht doch eigentlich auch kein triftiger Grund dafür, oder? Ich hab eine Idee, was du machen könntest“, wandte sich der Takuri, dessen Redeschwall noch immer nicht zum erliegen kam, dem Troll zu. „Lock ihn in die Narne. Von dem kalten Wasser nüchtert er aus und dann kannst du sicher mit ihm reden!“ Anschließend wandte er sich an den anderen Takuri: „Lass uns den Falken einholen, bevor es die Fluggors tun!“ Und mit diesen Worten stürzte er sich durch's Fenster und flog in die Schwärze in der Nacht.
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon Phönix » 9. September 2022, 14:12

Zusammen flogen die Feuertakuris mit dem Falken zum Verlassenen Turm und übergaben die Botschafft. Albus war froh darüber, dass seine Botschafft angekommen war. "Ich werde hier bei Albus und dem Falken bleiben und mit ihnen die zweite Zwergentür suchen." sagte der kleinere Takuri. Der andere Takuri verabschiedete sich und flog zurück zur Taverne. Auf dem Rückweg, sah der Takuri einen Falken aus der Mine richtung Taverne fliegen. Der Falke wurde schnell eingeholt und zusammen flogen sie bis zur Narne und erholten sich von dem Flug. Hoffentlich muss der gefangene Bewahrer nicht mehr lange auf seine Rettung warten.
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon Trollerei » 9. September 2022, 15:44

Kopfschüttelnd sah der Troll zu, wie die beiden Takuris, beide pfeilschnell wie ein Blitzschlag ( ;) ), Richtung Osten davonflogen. "Einen Troll verbrennen? Auf so was können auch nur Wesen mit einem Hirn aus Feuer kommen," brummte er. "Wobei der Plan mit der Narne gar nicht so schlecht klingt. Ist der trunkene Troll erst mal nicht mehr trunken, verrät er uns vielleicht, was er für Informationen besitzt. Aber wie bekommen wir ihn in die Narne? Sollen wir etwas Met in den Fluss kippen oder was?" Kurz schwiegen alle, dann meldete sich ein ärmlich aussehender Bauer zu Wort.
"Wir könnten ihn über die Hängebrücke, die in den Wachsamen Wald führt, locken, und während er drüberläuft die Seile kappen," schlug er vor. Sofort begannen einige Bewahrer zu murren und Zwischenrufe wie "Typisch Bauer-ahnungslos und kann trotzdem nicht die Klappe halten" ertönten. Schließlich erhob Bewahrer Melkart seine Stimme, um das Gemurmel zu übertönen. "Die Hängebrücke ist für uns vom Baum der Lieder die wichtigste Verbindung zur Außenwelt, wir können sie nicht einfach zerstören! Außerdem, wie wollen wir den Troll überhaupt auf die Brücke locken?" "Kein Problem", antwortete Taris. "Wir stellen einfach ein paar Fässer Met auf die andere Seite der Narne." Wieder ereiferten sich einige Bewahrer, doch mindestens genauso viele Andori beschimpften den Egoismus der Bewohner des Wachsamen Waldes. "Ich schlage eine Umfrage vor!" rief ein mit Speer bewaffneter Kämpfer von einem der hinteren Tische. "Wer dafür ist, die Brücke zu zerstören, soll sich melden!"
Sofort schoss die Hand des etwas mürrischen Trolls in die Höhe.
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon Taris Norr » 9. September 2022, 16:52

Als er die Worte des Speerkämpfers hörte konnte Taris gar nicht anders als sich dem nun nicht mehr so mürrischen Troll anzuschließen und hob auch seine Hand.
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon Marduk » 9. September 2022, 18:17

Als der Vorschlag immer mehr Zustimmung bekam, streckte Marduk, etwas mürrisch, nun auch die Hand empor. Was der Bauer vorgeschlagen hatte könnte tatsächlich funktionieren. Aber dann müssen sie, die Brücke auch wieder reparieren, dachte er bei sich.
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon Liphardus773 » 10. September 2022, 04:23

Liphardus773 fragte Taris Norr nach der Karte. Als Taris Norr ihm die Karte gab, fiel ihm sofort auf, dass eine Zwergentüren- Verbindung zwischen Cavan und Tiefenfall gab. Er meinte, dass es reichen würde, wenn sie zum nördlichen Tiefminenausgang gehen würden könnten sie nach Tiefenfall abkürzen. Dann gab Liphardus773 Taris Norr die Karte zurück.
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon Dwain Zwerg » 11. September 2022, 17:20

Dwain, ein etwas angesehenerer Zwerg aus den Tiefminen, versuchte, zusammen mit wenigen Schildzwergen, den Nordeingang der Mine zu halten; doch lange würden auch sie nicht mehr standhalten können. Inständig hoffte er, dass die Bewahrer (die sicherlich schon längst Bescheid wussten; sie hatten überall Späher im Wald) einschreiten und helfen würden, obwohl er sich keine allzu großen Hoffnungen machte; sie waren fast genauso sturr wie „König“ Brandur, der sich immer noch weigerte, ihnen die magischen Schilde wiederzugeben.
Jetzt seit ihr dran: Gelangt zuerst Liphardus773 mit ein paar anderen zum nördlichen Mineneingang, helfen die Bewahrer oder fallen beide Eingänge an die Kraturen?
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon Trollerei » 11. September 2022, 21:39

Nun kam also auch noch Liphardus773s' Vorschlag zu den zu diskutierenden Ideen hinzu. Der Troll in der letzten Reihe stöhnte innerlich. Jetzt verloren die Tavernengäste endgültig das Interesse an der Brück-opfern-ja-oder-nein-Abstimmung! "Da sich bisher mehr für die Zerstörung der Brücke als dagegen gemeldet haben, werte ich die Abstimmung als Sieg für den Plan mit der Brücke. Also lasst uns keine Zeit damit verschwenden, über die Rettung kleinwüchsiger Höhlenmenschen mit viel Bart und wenig Hirn nachzudenken, von denen wir nur gerüchteweise wissen, dass sie gerettet werden müssen, sondern lieber überlegen, wie wir an die 30 leeren Fässer für die Köderung des Trunkenen Trolls kommen!" Der Troll hatte sich sogar auf den Tisch gestellt, um das ganze Gerede über Zwerge und deren Türen zu übertönen, und doch hörten ihm nur einige junge Männer zu, die aussahen, als hätten sie noch nie in ihrem Leben auserhalb ihres warmen Bettes übernachtet. "Ich hätte eine Idee," sagte einer von ihnen. "Ich arbeite auf der Rietburg als Knappe und bin eng mit Prinz Thorald befreundet. Daher weiß ich, dass sich im Keller der Rietburg ein Raum voll mit Fässern voll Met und ähnlichem befindet. Thoralds Feten haben im Laufe der Jahre viele dieser Fässer-bestimmt schon über 30!-geleert, und Thorald traut sich nicht, die leeren Fässer aus dem Keller zu entfernen, da er Angst hat, dass Brandur Wind von seiner Trinkerei bekommt. Was Thorald aber nicht weiß, ist, dass es einen Geheimgang, der von der Burgmauer bis in die Keller führt, gibt, damit die wichtigsten Burgbewohner im Falle einer Feindlichen Übernahme der Burg evakuiert werden können. Diesen Tunnel könnte man natürlich auch andersherum nutzen: In die Burg eindringen, die leren Fässer rausholen und verschwinden."
Das klang vernünftig. Etwas risikoreich, entdeckt zu werden wäre schließlich unschön, aber Risiko war ja schließlich die Würze des Lebens. Oder war es Pfeffer gewesen? So ganz sicher war der Troll sich nicht mehr. Was er aber mit Sicherheit wusste, war, dass diese verweichlichten Höflinge ihm nicht würden helfen können. Alleine würde er aber niemals 30 Fässer transportieren können, er brauchte also Mitstreiter. Der Troll stieg wieder auf seinen Tisch hinauf, räusperte sich solange, bis entweder alle zuhörten oder ihn für einen Troll mit bösartiger Lungenkrankheit hielten und begann dann zu sprechen. "So, ich kümmere mich jetzt um das Fässerproblem. Wenn jemand, der weder Zwerg noch Fee ist, mitkommen will, dann soll er sich innerhalb der nächsten 5 Minuten bei mir melden!"

Phoenix, bitte editiere deinen Beitrag mit dem 2. Falken so, dass du und der Falke noch auf dem Rückweg und noch nicht in der Taverne angelangt sind.
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