Zurück zur Taverne

Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon Slatnar, Wildhüter » 12. Juni 2023, 16:26

Slatnar ritt auf Siganur durch den Wald. Neben ihm flogen Armena und Katrosanus. Sie konnten das dank eines Zaubers von Armena. Maratiro rannte ihnen mit riesigen Schritten hinterher. Slatnar bremste und sagte: "Wir müssen die anderen befreien!" Katrosanus antwortete: "Und ich weiss auch schon wie. Es gibt hier in der Nähe die drei magischen Schwerter. Das Magieschildschwert ist ein normales Schwert. Es hat die Fähigkeit, wenn man den Griff mit einer oder beiden Händen vollständig umschliesst, fährt ein Schild aus, das Magie neutralisiert. Das könnten wir gegen Varkur gebrauchen. Dann gibt es das Runenschwert. Es ist ein Schwert aus geschliffenen Runensteinen, das die Runenmagie besitzt. Das könnten wir gegen Ühra einsetzen. Dann gibt es noch das Eisschwert. Wenn es ein warmes Lebewesen wie einen Feuertakuri oder auch einen Feuergeist berührt, wird es sofort zu Asche. Armena, schickst du Nic eine Botschaft mit Telepathie?" - "Ja, das kann ich schon. Es wird einfach etwa 5 Minuten dauern," sagte Armena.
Katrosanus fügte an: "Ach, und übrigens: Diese Schwerter gehören den Krahdern. Wir werden sie wahrscheinlich in einem Versteck hier in der Nähe finden. Dort sind sie schon seit langem aufbewahrt."
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon Slatnar, Wildhüter » 13. Juni 2023, 18:24

Katrosanus sagte "Ich schicke der Steppenechse meinen Falken und frage, ob sie uns helfen kann. Wir warten, bis die Steppenechse Antwort gibt und schauen uns während dem ein bisschen um." Der Marsch zur Rietburg kam ihr nicht annähernd so lang vor wie der Marsch zur Taverne. Jetzt wusste sie wie sie helfen konnte. Taris hatte den tapferen Tavernengästen im Grauen Gebirge einen Zwergenboten geschickt. Er war schnell und erfahren genug um zu dem Trupp im Grauen Gebirge zu gelangen. Wehmütig hatte die Steppenechse dem Boten hinterhergesehen. Zu gern wäre sie mit ihm gegangen, Taris hatte jedoch erzählt, daß ein anderer Trupp Hilfe beim Tragen von leeren Fässern. Und im Tragen war sie besonders gut.

In den Steppen des Land des weißen Gebirges gab es jährlich einen Überlebenswettbewerb unter den Babaren. Sie wählten die kräftigsten Steppenechsen als Lasttiere. Nicht das die Steppenechse jemals Interesse an so was gehabt hätte, doch Sabri war von Anfang an davon begeistert. Ihre Devise lautete immer: "Wenn du etwas rumträgst kriegst du keine anderen Aufgaben ".
Sabri war bei diesem Wettbewerb schon oft angetreten und hatte ihren Job stets gut gemacht. Oft hatte sie schon versucht auch sie, Steppenechse111777 zu einer starken, tapferen und kämpferischen Steppenechse zu machen, doch es hatte nie funktioniert. Sie, Steppenechse111777 hatte immer nur folgende Sachen interrresiert: Sie war von Anfang an begeistert von der Natur und der Kultur des Landes des weißen Gebirges.

So hatten sich letztendlich ihre Wege getrennt. Es schmerzte die Steppenechse immer noch, wie sie daran zurückdachte:

Der Tag des Geschehens lag schon über zehn Jahre zurück. Damals waren sie mit Monretnom, einem Barbarenkrieger von dem Land des weißen Gebirges ,über den Ozean zum Land der drei Brüder gesegelt. Nach einer gefährlichen Seefahrt hatten sie endlich das Land der drei Brüder erreicht und waren dem Barbar Barz begegnet. Sabri war von Anfang an total begeistert von ihm gewesen.

So geschah es dass auch Barz von Sabris Stärke beeindruckt war. Also kaufte er sie Monretnom ab.
Eigentlich wollte Monretnom Sabri nicht verkaufen, jedoch überzeugte ihn das was Barz bot. Wärend sich Barz und Sabri traurig entfernten hatte ihnen die Steppenechse traurig hinterhergeschaut. Jetzt waren sie und Monretnom allein. Sie waren im vereisten Land der drei Brüder viel rumgekommen.
Bald hatte sie die Kunde erreicht das die Helden einen von Andor ebenfalls hier waren.

Nach einem schwierigen Abenteuer war es ihnen gelungen, von der Gefahr die sich im Land des weißen Gebirges zusammenbraute zu berichten.
Die Zauberin und zwei dazugestoßene (eine Bogenschützinn und ein Wolfskrieger) machten sich mit Monretnom auf in den Norden, während die Steppenechse Dahlien und die weiten des neuen Festlandes betrachtete.

Nun war sie wieder allein, diesmal jedoch wusste sie was zu tun war. Ein Schrei ließ sie zusammen zucken. Sie sah auf: Vor ihr ragte die Rietburg in den Himmel. Sie war so erhaben und riesig. Doch der Schrei kam nicht vom Inneren der Burg, sondern von hier, an den Mauern.
Leichtfüßig umrundete sie die Burg. Auf halber Strecke zuckte sie jedoch zusammen. Mit aufgerissenen Augen betrachtete sie das Kampfgeschehen, blieb jedoch in Deckung:

Die Feuergeister waren definitiv in der Überzahl. Einige Bauern und Bewahrer wehrten sich heftig und schlossen mit lehren Metfässern, doch das richtete bei den Feuergeistern keinen Schaden an.
Plötzlich brach ein Troll mit lautem Gebrüll hervor.
,,Das müssen die Tavernengäste sein von den mir Taris erzählt hat", flüsterte sie zu sich selbst.
Gerade wollte sie sich in den Kampf einmischen als plötzlich ein Beben den Boden erfüllte. Die Kämpfenden wurden wild herumgeschleudert. Manche Tavernengäste versuchten zu entkommen, da tauchte ein gewaltiges Wesen aus der Tiefe auf. Es war ständig, gigantisch und wirkte sehr mächtig .
Hinter dem Erdgeist quoll eine schwarze Masse hervor. Maasavi! Sie hatten die Tavernengäste von einer Sekunde auf die Nächste umhüllt und zwangen sie ihnen zu folgen. Ein Mann fesselte sie. Besonders den Troll richtete er hart zu.
Die Maasavi lachten und brüllten, doch plötzlich hielten sie inne und schossen auf die Burgmauern zu. Sie hatten die Steppenechse bemerkt! Was jetzt?
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon nic » 14. Juni 2023, 17:59

Plötzlich kam ein Mann herein. Es war Herzog Ratoraos, ein Berater des Königs. Hinter ihm befanden sich ein Troll und ein paar Menschen die alle stark gefesselt waren. "Hier kommen noch mehr. Ich habe sie im Keller gefunden, wie ihr es gesagt habt." sagte der Herzog. Loraconta versuchte mit aller Kraft eine telepathische Botschaft an die Taverne zu senden. Doch die Antiemagiefesseln waren zu stark. Sie versuchte es, doch es ging einfach nicht. Sie versuchte ihrer Freundin und Artgenossin Lainia zu schicken

Gleichzeitig schreckte Lainia auf ihrem Schauckelstuhl auf. Loraconta war in Gefahr! Sie musste hilfe holen! Sie schwebte zur Taverne.
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon nic » 19. Juni 2023, 15:49

Währenddessen gab Varkur den Befehl zum Grossangriff auf die Taverne. Der Grossangriff sollte in dreissig Minuten starten. Varkur, Ühra, Skuvar und Rataraos gingen durch einen geheimen Ausgang hinaus. Nic erblickte seine Tasche auf einem Stuhl. Er hatte eine Idee. Er holte tief Luft und rief: "Greif die Feuergeister an!" Ein Mikrowasserdrache stiess aus seiner Tasche und "löschte" die drei Feuergeister aus. Jetzt begann er die Fesseln zu durchbeissen.
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon Dagain » 23. Juni 2023, 12:21

Ühra: [neben Varkur laufend] Seid ihr euch sicher, wir sollten die Gefangenen nur mit ein paar Feuergeistern allein lassen?
Vakur: [genervt von seinem Diener] ja
Ühra: Naja, aber meint ihr nicht, also das...
[plötzlich in Schmerz] ahhhhrg.
[auf die Knie fallend] Runenmagie. Ich spüre es. Neeeeein!
[sich wegteleportierend] Ihr schafft das schon ohne mich!
Taris: [auf einem Feld im Rietland wartend] Ah, da bist du ja.
Ühra: [sich gerade vor Taris teleportierend] Woher wusstest, du, dass ich hier herauskommen würde?
Taris: [lachend] Oh, du bist zu berechenbar, alter Freund. Ich bin zwar nicht so wie du magisch, aber trotzdem verstehe ich viel von Magie und Runen. Denkst du wirklich, ich könnte dich nicht täuschen. Ich habe deine Teleportation abgefangen und dich hierhergeschickt.
Ühra: [vor Wut schnaubend] Du bist ein Idiot. Jetzt wirst du ein für alle Mal sterben, alter Mann.
[verdutzt] Warum wirkt meine Magie nicht?
[versuchend sich weg zu teleportieren] Waaaaah! Was hast du getan du mieser Feigling? Du hast mich wehrlos gemacht!
Taris: Du stehst in einem Runenkreis. Wenn du diese Schwelle dort übertrittst, wirst du Verbrennungen erleiden, solange du hier drinnen bleibst, kannst du keine Magie wirken. Du bist gefangen, Ühra. Es ist aus.
Ühra: Du, du, du...
[dann innehaltend] Nein, es ist nicht vorbei. Du bist noch hier. Wenn ich wirklich hier absolut gefangen sei, wärst du nicht mehr hier. Die Runen, ja ich sehe sie. Aber sie schmerzen nicht nur mich, alter Mann. Du, Taris, du bist von ihnen genauso betroffen, wie ich, habe ich recht? Du kannst diesen Kreis genauso wenig verlassen wie ich, wenn du es versuchen würdest, brächest du den Zauber und ich wäre frei, nicht wahr?
Taris: Ich wusste, dass du nicht so dumm bist. Aber ich hatte erwartet, du bräuchtest länger, das herauszufinden. Und was hilft dir das jetzt? Wir sind beide hier gefangen. Mit dem einen Unterschied, ich habe bereits nach Hilfe geschickt, sie wird gleich hier sein und dich in Gewahrsam nehmen. Ühra, du bist besiegt.
Ühra: [jetzt lachend] Oh, du bist ein Narr, Taris!
Taris: [verwundert] Worauf willst du hinaus?
Ühra: [sich auf Taris stürzend] Du hast einen Fehler gemacht, alter Mann. Ich bin stärker als du!
Taris: [nach hinten stolpernd und die Runen übertretend] Rundon, vergib mir.
Ühra: [aufschreiend] Was tust du. Nein, nein nein. Das darfst du nicht tun. Du vernichtest uns beide!
Taris: [einen Stein in den Mund nehmend und ihn runterschluckend] Auf das wir uns nimmer wieder sehen, du Wurm.
Ühra: [noch ein letztes Mal aufschreiend] Neeeeeeeeein!
[dann verbrennend] Ich hasse dich, Taris!
Taris: [ebenfalls verbrennend] Ich weiß. Und ich genieße es.
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon nic » 24. Juni 2023, 06:50

Noch 25 Minuten bis zum Grossangriff:Die Fesseln des Trolls waren die stärksten und darum brauchte der Drache bei ihnen am längsten um sie zu durchtrennen. Doch mit Hilfe des Butterbrotbären schaffte er es doch noch.
Noch 24 Minuten bis zum Grossangriff:Lainia kam in der Taverne an und erzählte den Tavernengästen von der Lage der anderen. Die Tavernengäste wiederum erzählten Lainia was sie wussten.
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon Qurunatobra213 » 24. Juni 2023, 06:55

GEFANGEN! Sie waren Gefangen! Von Khradern verschleppt und in eine Zelle Gesperrt. Wie sollten Sie nur rauskommen? Lipardus773 schrieb einen Brief an einen Freund und erschuf mit viel Kraftaufwand ein winziges Portal, durch dass er den Brief sendete.

Einer der anderen fragte gerade in die Menge ob jemand etwas dünnes, metallenes hätte.
Niemand hatte etwas derartiges also sammelte Liphardus773 seine letzte Kraft und führte einen Verwandlungszauber durch. Der andere bedanke sich und meinte: „Ich kann uns hier raus hohlen!“. Er knackte das Schloss und sie wahren frei. Liphardus773 lies seinen Blick über die karge Landschaft schweifen: nichts als Fels und verdorbenes Land. In der Ferne war ein düsterer Baum und ein Vulkan. In der Nähe sah er die Brücke über die sie gekommen waren. Plötzlich rief eine Stimme: „ARLARM!! SIE FLIEHEN!“. Liphardus773 und die Tavernenmittglieder rannten los.

Als sie die Brücke bereits halb überquert hatten, hatte ein Dutzend Khrader die Brücke erreicht. Eine Idee entstand in Liphardus773s Kopf. Sollte er es wirklich tun? Es gab keine bessere Möglichkeit. Er schrie: „Flieht ihr Narren. Ich werde sie aufhalten!“. „Aber…“ „Nein FLIEHT!!!!!!!!!“. Zwei Khrader schritten langsam und gelassen über die Brücke. Sie besaßen Waffen überall, wo man es sich nur vorstellen konnte. Sie waren groß und überaus mächtig. Sie blickten aus ihren hässlichen Fratzen auf Liphardus773 hinab.
„Ihr kommt hier nicht vorbei!“, rief Liphardus773.
„Du willst uns aufhalten?“,lachten sie.
„Folgt unserer Spur. Ihr werdet dort auf Qurunatobra213 treffen. Ihm könnt ihr vertrauen.“, mit diesen Worten rammte Liphardus773 seinen Stab in die Brücke, sodass sie einstürzte. Ein Sonnenstrahl durchbrach den düsteren Wolkenvorhang. Die zwei Khrader schrieen: „NEIN!“. Einen endlos langen Moment fiel er, dann schloss er die Augen und es war so als würde sein ganzes Leben an ihm vorüberziehen. Sowohl die Höhen als auch die Tiefen. Dann traf er auf.
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon Qurunatobra213 » 24. Juni 2023, 07:20

Vor einigen Tagen Hatte Qurunatobra213 eine Nachricht seines Freundes Liphardus773 erhalten:
Liphardus773 hat geschrieben: Hallo Qurunatobra,
Es sind schlimme Zeiten in Andor. Die Helden sind weg, Menschen werden gefangen, die Kreaturen starten Großangriffe und Vakur treibt sein Unwesen. Ich bin mit einer Schar Andori ins Graue Gebirge aufgebrochen. Dort wurden wir von Khradern gefangen. Wir konnten aber eine Brotkrumen Spur legen. Folge der Spur und du wirst uns finden.

Nun hatte er endlich die Spur gefunden. Als er ihr folgte traf er auf eine Gruppe Menschen. Einer von ihnen fragte: „Seid ihr Qurunatobra213?“ „Ja der bin ich.“, antwortete Qurunatobra213 worauf er fragte: „Seid ihr die Andori, die mit Liphardus773 unterwegs wahren?“ „Ja die sind wir.“
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon Slatnar, Wildhüter » 24. Juni 2023, 08:29

Mariman flog so schnell er konnte über die Minen der Schildzwerge hinweg. Er wusste, dass es um jede Sekunde ging. Plötzlich sah er die Taverne unter sich. Jedoch erspähte er die Steppenechse nicht. Er stiess hinunter und suchte sich den nächstbesten Tavernengast aus. Dieser las den Brief und schickte den Falken zur Rietburg, aber er fand sie nicht.
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Re: Story: Das Abenteuer der Tavernengäste (Story)

Beitragvon Kamuna » 24. Juni 2023, 08:54

Kamuna war ein Zauberer aus Hadria. Er war bei den Zauberern des Turms in die Lehre gegangen und sein Mentor war Koraph, der ihn viel über die Zauberei, vor allem über die Kräuterkunde, gelehrt.
Einmal hatte ein Schiff mit einem Handelszwerg angelegt und dieser hatte erzählt wie toll es in Andor war und was es alles an Besonderem zu sehen gab. Für Kamuna klang das alles sehr verlockend. Er mochte die Kälte in Hadria nicht. Seine Zauberkräfte waren nicht besonders gut und er beneidete die anderen Zauberlehrlinge die alles auf Anhieb konnten.

Die Jahre vergingen, doch Kamunas Ausbildung zog sich nur schleppend voran.
Kamuna machte mal wieder einen Spaziergang im Schnee, da legte eine Flotte mit Waren an. Kamuna war sofort begeistert und fragte den Kapitän des Schiffes, ob er ihn nach Andor bringen könnte. Der Kapitän willigte sofort ein, da er hier nur Güter ablieferte und eh wieder zurück nach Andor musste.
Kamuna packte alles ein, was er brauchte: Seinen Zauberstab, ein paar Heilkräuter, etwas zu essen...

Sie waren schon seit vielen Tagen auf See, als Kamuna endlich die erhofften Sonnenstrahlen auf seinem Gesicht spürte. Die Fahrt hatte lange gedauert und es waren viele Gefahren die ihre Überfahrt behindert hatten. Kamuna kramte ein Fernrohr aus seinem Rucksack hervor. Er ging zum Bug des Schiffes. Von dort hatte er einen guten Überblick über Andor. Er versuchte sich an die Erzählung des Zwerges zu erinnern. Er sah die große Rietburg, den Sitz Königs und dahinter den Südlichen Wald und den Krallenfels. An der östlichen Küstenlinie konnte er den wachsamen Wald erkennen, dessen Bäume zum Himmel empor ragten. Wenn man dann eine Brücke überquerte könnte man das offene Rietland und weiter vorne den Eingang zu... einer Zwergenmine? Hinter alldem erkannte Kamuna eine Ruine von einem Turm und eine Passage, die womöglich ins Gebirge führte. Kamuna verließ das Schiff und wagte sich ins Landinnere vor.

Vor sich erblickte er eine große Burg aus dem gerade ein Mann auf einem Pferd herausritt. "Entschuldigen Sie, ich bin neu in der Gegend, wissen Sie wo ich weitere Informationen über diesen Ort erhalten kann?", fragte Kamuna. Der Reiter stieg vom Pferd. Sein roter Umhang strahlte für Kamuna viel Macht aus. Schließlich begann der Reiter zu sprechen:"Ich bin Thorald, Sohn des Königs, falls du dir weitere Informationen erhoffst so solltest du dich in die Taverne begeben, dort werden sie dich mit offenen Armen empfangen. Ich muss jetzt weiter, ich bin auf einem Spähtrupp zum wachsamen Wald." Der Reiter wollte gerade wieder auf sein Pferd steigen als Kamuna ihm zurief: " Wo liegt denn die Taverne?" Mit Kamunas Fernrohr zeigte Thorald Kamuna die Lage der Taverne und in kürzester Zeit war Thorald mit seinem Pferd davongaloppiert. Und so machte sich Kamuna auf den Weg zur Taverne, gespannt wer ihn dort erwarten würde.
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