Zurück zur Taverne

Geschichten aus Andor oder vom Rest der Welt

Re: Geschichten aus Andor oder vom Rest der Welt

Beitragvon Wachsamer Waldläufer » 21. April 2020, 15:17

Arbaks!


:D :mrgreen: (Klatsch, klatsch)
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Feinde

Beitragvon Wachsamer Waldläufer » 27. April 2020, 11:32

Vergangenheit, Zusammenkünfte und Verabschiedungen (Kapitel 4) Irada trat durch die Tür. Wie immer schlug ihr diese besondere Mischung aus Gelächter, gutem Met und lautem Gerede entgegen.
Warum war Irada eigentlich hierher gegangen? Eigentlich hätte sie zurück zum Baum der Lieder gehen wollen. Ihre Füße hatten sie aber sonderbarerweise in die Taverne geführt. Was soll's.
Irada konnte keinen freien Platz mehr sehen. Seltsam. Wobei, viele Andori lebten nun in der Taverne, da ja vieles zerstört war. Außerdem waren sowieso alle Andori bis auf wenige Einsiedler in die Rietburg, die Taverne, Wildwasser oder nach Erlbeug gezogen. Sämtliche anderen Dörfer waren leer.
Kurzerhand setzte sich Irada zu einem Mann im mittleren Alter, dessen Gesicht vom Wetter gegerbt war. Offenbar ein Fischer aus Wildwasser. Einer der wenigen, die wagemutig genug waren, um aufs Meer hinaus zu fahren. „Tag.‟, sprach der Mann. „'Tag. Was ist hier los?‟ „Nicht viel. Gilda erhält selten Falken von den Helden. Irgendetwas von einem reichen König. Oder leichter König? Irgendein König hat Probleme bereitet. Hier, in den Rietlanden, ist momentan nichts los.‟ „Bei den Bewahrern auch nicht. Aber im östlichen Rietland wurde ein Stamm Skrale gesichtet.‟ „Kreaturen halten sich in Wildwasser zurück. Nur…‟ Der Fischer stockte. Irada war auf seine Antwort gespannt. Da fiel ihr ein… „Ach ja. Ich bin übrigens Irada. Wer bist du?‟ „Ähm. Nareb.‟

Nareb seufzte. „Also, da war so ein Schatten. Es war riesig und lief auf vier Beinen. Der Körper war viel massiger als ein Wardrak. Aber ich habe nichts genaues gesehen.‟ „Ja, im Wachsamen Wald habe ich auch etwas seltsames gesehen, Nareb. Es war eine grau gekleidete Gestalt mit weißem Gesicht.‟
Nareb wusste nicht, was er von der Bewahrerin halten sollte. Sie war recht schön und hatte rotblondes Haar. Aber statt einem Bogen trug sie eine Waffe, die irgendwie doch an eine Windklinge erinnerte. Allerdings war das Schwert ein bisschen länger, und es hatte eine schmalere Klinge. Dafür war die flache Seite breiter, und war sogar vollkommen abgeflacht. Dieses Schwert war außerdem gebogen. Fast wellenförmig war die Klinge gebogen. Insgesamt wirkte es eher wie ein verpatztes Kunstwerk als wie eine echte Waffe. Wobei seine Frau diese Klinge immer noch eher als Waffe akzeptieren würde als Narebs Enterhaken. „Seltsam. Sehr, sehr seltsam.‟, murmelte der Fischer.
„GOOORS! GORS greifen an!‟, schrie plötzlich jemand von Richtung Tür. Nareb und Irada sprangen beinahe zeitgleich auf und rannten zur Türe. Draußen liefen in etwa zehn Gors auf die Taverne zu. Wie ein Blitz hatte die Bewahrerin ihre Klinge gezogen. Sie stürmte auf die Gegner zu. Auch Nareb hatte das Seil seines Enterhakens im Griff. Gezielt schleuderte er den Haken auf einen Gor. Volltreffer. Mit einem Ruck zog Nareb dem Gor den Boden unter den Füßen weg. Plumps. Sofort zog Nareb den Haken zurück, und griff stattdessen mit seinem langen Filetiermesser an.
Auch Irada kämpfte verbissen, doch sie kümmerte sich gleich um 2 der Kreaturen. Die Breitseite parierte die Angriffe der Gors, und schnelle Vorstöße der Klinge hielten die Kreaturen auf Abstand. Schnell warf Nareb den Haken in Richtung des einen Gors, und auch den holte er von den Füßen. Plumps.„Danke!‟, keuchte Irada, als sie einen weiteren Schlag des anderen Gors abhielt. Auch andere waren zum Kaämpfen hinausgestürmt. Nach wenigen Minuten ergriffen die Gors die Flucht. Erschöpft sank Nareb zu Boden. Er hatte Seitenstechen, was seine Frau mit einem Lachen quittieren würde. Nareb selbst hatte gegen zwei Gors gekämpft, und einen von den Füßen gehauen. Irada hatte drei bekämpft, ansonsten hatten die anderen Andori gegen die drei Gors gekämpft. Ein Mann kam zu Nareb rüber und half ihm auf die Füße. „Du hast gut gekämpft. Wie ein Held.‟ „Ach was. Nicht der Rede wert.‟ „Doch! Wie du diese Gors bekämpft hast, das war Spitzenklasse!‟ Nareb sah den Mann zweifelnd an. Dann ging er schulterzuckend zurück in die Taverne. Schliesslich entschied er sich dazu, auch Gilda von den Schatten zu erzählen. Sie hatte doch sicher die ein oder andere Geschichte aufgeschnappt, vielleicht wusste sie näheres. „Du, Gilda?‟ „Wie kann ich helfen, Nareb?‟ „Hast du in letzter Zeit seltsame Gerüchte über schattenhafte Wesen gehört?‟ „Hm... Na ja, da war schon eine zwielichte Gestalt, die etwas von einer Prophezeiung gemurmelt hat. Irgendetwas mit "Roter Mond noch glühet heiß" und "Schatten, die dem Herren dienen" Ich kann mich an nichts genaueres erinnern. Aber das klingt schon nach… Hirngespinsten, oder?‟ „Danke. Vielleicht erinnerst du dich wieder.‟ „Ich hoffe es! Normalerweise merke ich mir alles… Wenn ich was weiß, schick ich dir einen Falken.‟ „Vielen Dank!‟, sagte Nareb nochmal. Er ging daraufhin. Draußen wartete Irada. „Hallo, Bewahrerin.‟ „Hallo, äh... Fischer?‟ „Vollkommen richtig. Willst du zurück zur Taubrücke?‟ „Hm… Nein. Ich will zur Mine.‟ „Ich kann dich hinbringen. Außerdem schafft mein Pferd eh nicht mehr den Weg nach Hause. Bis zur Marktbrücke wird er's schaffen.‟ „Gut! Gesellschaft ist etwas schönes. Vor allem in diesen Zeiten.‟
Schweigend gingen die beiden zu Narebs Wagen. Irada sprang auf die Ladefläche und der Fischer setzte sich vorne hin. Nareb trieb sein Pferd an.
Er seufzte.

Uhain war ausser Atem. Der Lauf war anstrengend gewesen, vor allem, wo er doch nicht mehr im Nebel war. Der große Baum wirkte… Seltsam. Er sah aus wie ein gewöhnlicher Baum, doch der Nebel fühlte… eine urtümliche Kraft… Das Wirken eines Meisters. Es war dieselbe Energie, die im gesamten Wald steckte, bloß viel stärker ausgeprägt. Der Nebel kam mit dieser Kraft nicht ganz zurecht. Ein Rivale? Uhain dachte nach. Dann erinnerte er sich an eine Beschreibung, die diesem Baum nahe kommen könnte.

Fern weg von unserer Insel, Sohn, gibt es das Drachenland. Dort leben Zwerge, Menschen und natürlich ein Drache. Die Menschen dort leben in einem riesigen magischen Baum, der von ihrer Göttin, Mutter Natur, geschaffen wurde. Die Zwerge leben in Minen, so wie die am Klauenberg. Und der Drache… lebt in den trockenen, lebensfeindlichen Ebenen.
"Aber das ist doch nicht fair! Warum darf der Drache nicht an einem schönen Ort wohnen?" „Nun, dieser Drache ist nicht wie die Schattendrachen oder die Gründrachen. Er ist ein Drakae, ein Feuerdrache, ein Wesen des URSPRUNGS. Er…, der mit dem Feuer lebt, muss auch mit dem Feuer leben." "Warum kann nicht einer der
Kinn-asedi etwas tun?" „Du weißt, das die Kinn-asedi nicht einzelnen Menschen helfen dürfen." "Aber Mutter hat doch Kraft von Kinn Lighatnigg bekommen!" „Nein. Mutter ist nur eine Hülle für Lighatniggs Kraft." "Aber können wir nicht helfen? „Nein! Wenn wir Asedi die Insel verlassen, muss auch ein Kinn-asedi die Insel verlassen! Du weißt doch von Kinn Tari!" "Ja."


Kinn-asedi? "Hey! Du!", rief jemand. Erschrocken drehte sich Uhain zu der Stimme. Ein Mann, in grün gekleidet, kam mit gespanntem Bogen auf ihn zu. "Wer bist du?" „Uhain?" "Was tust du hier?" „Ich bin vor einer Bestie aus dem Wald davongelaufen" "Oh. Komm mit."
Der Mann brachte Uhain in eine Hütte, eine sehr große. Er stellte sich als Sedwyn vor. Uhain fragte ihn nach Kinn- asedi, Kinn und asedi. Keines der drei hatte Sedwyn jemals gehört. Drinnen sprach Uhain noch mit Gända, einer ebenfalls so genannten "Bewahrerin", doch sie wusste auch nichts über die drei. Bei Kinnasedi wirkte sie verwirrt, als ob sie etwas anderes erwartet hätte. (Lasst das "sed" und ein "n" weg ;) ) Auf eine Eingebung fragte er sie auch nach Kinn-Tari. Bei Tari sprang sie auf und lief zum Baum. Sie musste eine der wenigen Abschriften holen, die von dieser Tari handelten.

"Sian-Tari war eine Eisdämonin mit starken magischen Kräften. Ihr fiel es leicht, Eis zu erschaffen, leicht wie atmen. Es ist nicht bekannt ob der Tari-Dämon schon jeher im Gebirge war oder irgendwie dorthin kam, oder ob der Tari-Dämon nur ein Elementargeist war oder etwas stärkeres. Siantari wurde von den Helden von Andor besiegt",
las Gända fertig. "Sehr aufschlussreich war das jetzt nicht.", sagte die Bewahrerin "Nö." Uhain überlegte, ob er der Bewahrerin mehr erzählen sollte. Sie war hilfsbereit, und auch vertrauenswürdig. "Worüber grübelt denn unser Gast?", fragte eine Bewahrerin, die dazugetreten war. Sie hatte ein schelmisches Lächeln im Gesicht und strahlte die pure Lebensfreude aus. Der Nebel mochte sie nicht. "Über..." "Ja, Uhain?" "ähm... Ich..." "Spann uns nicht so auf die Folter!" "habe mein Gedächtnis verloren." "Oh. Tja. Erinnerst du dich an irgendetwas?" "Nun ja...", der Nebel wollte nichts verraten NICHTS VERRATEN. SCHWEIG, MENSCHLING! Nein! nicht... lass das nicht zu... Uhain wurde es zu viel. "... nur an ein paar Namen." Das war nicht ganz die wahrheit, und auch nicht ganz eine Lüge. "Welche denn, wenn ich fragen darf? Vielleicht können wir dir helfen." NEIN! HÖR DAMIT AUF! ICH BIN DEIN HERR! aber... kämpfe! Uhain schrie innerlich. HALTET VERDAMMT NOCH MAL DEN MUND! "Leander... und..." Uhain zögerte. War er wirklich bereit? "Callem."
"Na da hast du dir aber die zwielichtigsten namen ausgesucht, die du finden kannst, nicht wahr?" "Nein! Ich..." "Ach, Gända hat das nicht so gemeint. Sie hat nur einen unglaublich miserablen Sinn für Humor. Ihre Stärken liegen auf anderen Gebieten. Ach ja, ich bin Alya. Nun... Aber Gända hat recht. Callem… ist ein sehr übler Genosse, und" Uhain schnaubte. "Was ist, Uhain?" "Ich hab schon mitgekriegt, dass er ein übler Genosse ist" "Was?!" "Na ja, dieser Idiot wollte mich gestern noch umbringen."

WAS?

"Naja, er ist mit einem Schwert..." "Uhain. Alya meint, das laut unseren Quellen dieser Cllem vor Monaten gestorben ist. Ertrunken im Nordmeer"
"Aber... ich hab ihn gesehen..." Der Nebel bäumte sich auf. Wieder einmal schien ihn seine Vergangenheit zu übermannen. Warum musste das so häufig geschehen? (In diesem Kapitel hatten wir das schon mal!!!!!!!! DAS REICHT!)

Ungewohnt schwankte der Boden unter Uhains Füßen. Er war... auf einem Schiff? Ihm war übel. Er stand auf. Schwankend lief er nach oben, aufs Deck. Thogger stand da, der riesenhafte Tarus. Seine Augen glühten, wie immer, in demselben geisterhaften grün, indem das Feuer der Fackeln brannten. Kalt starrte er Uhain an. "Machdich an die Arbeit, Uhain! Hilf mir endlich!" rief der Druide. Uhain schluckte. Sofort ließ er den Nebel übernehmen, strahlte ihn aus. Düster verschwand die schwarze Kogge in dem Nebelmeer, das Uhain in sekundenschnelle erschaffen hatte. Auch Kentar erschien an Deck. "Da hat der Neuling gute Dienste geleistet, was?", sprach sie. "Hat er, oh hohe Marekina." "Vera**** mich nicht, Tarus. Du willst nicht den Zorn meiner Mutter auf dich ziehen." Uhain schluckte. Er... hatte er eine Vision? Der Nebel tat das manchmal, sehr selten, er zeigte dem Magier die Geschehnisse, die im Verborgenen geschahen. Er sah... einen König. Erbost schritt er umher. Varatan? Vielleicht. Purer Hass lag in seinen Augen, Hass auf die Kogge. Varatan würde zum letzten Schlag ausholen, und er würde keinen der Piraten am Leben lassen. "Leutnant Kentar…" "Was ist, Putzjunge Uhain?" "Ich... Hatte eine Vision..." "Vision? Du bist Nebelmagier, nicht Seher. Trottel" Uhain erzürnte. NebelMAGIER?!? Er knurrte. "Ich. Bin. Kein. Magier." "Was? Was solltest du sonst sein, Vollidiot?" "Ich.bin.ein. ASEDI!" Kentar zögerte. Entsetzen tauchte in ihrem Gesicht auf. "Nein! Du kannst nicht..." Uhain wollte es ihr beweisen. Sie hatte Angst. Sie, die sie die Tochter einer Kinn war, hatte Angst vor ihm, einem Menschen. Er sammelte all seine Kraft, und plötzlich glühte er in fahlgrauem Licht.Wie kannst du es wagen, mich als Magier zu bezeichnen, Tochter der Kinn? Wie kannst du es wagen, dich mit einem Gott anzulegen? Wir Asedi sind euch dreien weit überlegen! Ich, Nejel, bin dir weit überlegen! Donner grollte, und Uhain brach in sich zusammen. Als der Regen einsetzte, hatte ihn Callem bereits über Bord geworfen.

"War Callem…", Uhain zögerte, "ein Pirat?" "Kann man so sagen,Fremder." "Wer war Leander?" "Nun, er war Callems Bruder oder ist es immernoch. Er ist nach Süden aufgebrochen." "Süden?" "Ja, mit den Helden und dem Tross." "Kann ich… Ihn irgendwie erreichen?" Gända überlegte. "Hmmm… Vielleicht weiß Gilda was." "Wo kann ich diese Gilda finden?" "In der Taverne. Nach Osten, und dann Süden. Es gibt dort einen Pfad." "Vielen Dank für alles!" "Gerne doch."

Askalda spähte in das Eingangsportal. Sie konnte einen Zwerg sehen, er schlief. "Ähh… Hallo?" "Hä? Was?" "Ähm, ich wollte mich nur nach eurem Befinden erkundigen." der Zwerg sah sie spöttisch an. "Stinner?" Askalda sah in fragend an "Na, kleine, ob du von Stinner geschickt worden bist?" "jah… Nenn mich bitte nicht Kleine. Ich heiße Askalda." "Meinetwegen. Ich bin Gronk." "Schön Sie kennenzulernen, Gronk." "Jaja. Komm mit", sagte der Torwächter, und geleitete sie ins innere des Berges. Askalda bewunderte Das innere der Mine. Silberberg war nichts im Vergleich zu Cavern, selbst mit all diesen eingestürtzten Säulen, Toren und Gängen hatten diese Räume etwas Herrschaftliches, Mystisches. Wo in Silberberg die Zwerge für die Stimmung sorgten, würden hier einzig und allein die Bauten ausreichen, um Askalda ewig lange zu faszinieren. Natürlich, sie hatte nichts gegen Sidirks Geschichten, aber diese uralten Gemäuer waren weitaus beeindruckender als seine Erzählungen. Vor allem, wo seine Erzählungen wahrscheinlich nur 5% der Wahrheit entsprachen. Gark riss Askalda aus ihrer Starre. "Dort vorne. Momentan sind wir vor allem in den geheimen Gängen zuhause, wo doch immernoch Gefahr durch Kreaturen besteht, wenn wir irgendwo anders wären. Roteisenstein ist vollkommen verlassen, aber du hattest Glück, dass ich hier bin. Warte!" Gark blieb stehen. Er musterte eine alte Zwergenstatue sehr lange, bis er sich dazu entschied, die Hand ebenjener um 180° zu drehen. Askalda war zuerst schockiert, dann öffnete sich ein Gang im Felsen. Dahinter konnte sie ein paar Zwergengesichter erspähen. "Gark! Was macht diese Menschin dort?" "Nun ja, sie will uns helfen." "HELFEN? Wegen diesen Menschen sind wir erst in dieses Schlamassel gekommen!" "Ja, hättest du es denn lieber dass dieser Drache immer noch unser Land zerstört?" "Manchmal schon." Gark schnaubte verächtlich. Sein Gegenüber, Durnak, war einer derjenigen, die gerade noch rechtzeitig NICHT mit Radan ins Exil geschickt worden waren. Er, Gark, war einer von Krams treusten Männern, und er konnte diese Ansicht nicht teilen. Es war niemand schuld, so schlimm das auch war. Immer musste es einen Schuldigen geben. Gark fand, dass das ganze doch nur eine unglückliche Folge von Ereignissen war, doch manche, wie auch Durnak, sahen das anders. Derjenige war schuld, und sobald derjenige betraft war, war ein anderer schuld. Ein toller Teufelskreis. Askalda räusperte sich. "Nun, Herr..." "Durnak" "Durnak. Es könnte dir zu Ohren gekommen sein, dass euch die Krahder überfallen haben und nicht die Menschen.", sagte die Seekriegerin mit einem spöttischen Funkeln in den Augen. Durnak sah sie entgeistert an. Was dachte sich diese… (beeeeeep. Das musste zensiert werden) eigentlich? "Halt dein M(beeeeeeep) du (beeeeep)!" "Durnak! Was fällt dir ein?! Sie ist unser verda(das muss eigentlich nicht zensiert werden) Gast!" "Sie ist eine sch(beep. Keine Lust mehr) Menschenh-(DAS REICHT! NIEMAND HÄLT DAS GEBEEPE NOCH LÄNGER AUS!)!!!" Askalda lachte. "Was? Es schimpfen also tatsächlich alle Zwerge andauernd? Ich meine, Sidirk ist schon eine Ikone, aber Durnak? Mein Herr, du solltest einen Orden bekommen!" Durnaks Miene versteinerte. "Sidirk?" Sowohl Durnak als auch Gark starrten Askalda jetzt an. "Was ist?" "Na… Das ist der Name des verschwundenen Zwergenprinzen." "Prinz?" "Ja, früher waren die Schildzwerge ein großes Königreich. Cavern war und ist ein Fürstentum, im Grauen Gebirge gab es zwei Fürstentümer, und weiter westlich auch. Der letzte König hat in Khalazar residiert. "Kalazar?" "Du bist ganz schön ungebildet.", warf Durnak ein. Gark seufzte. "Die Winterburg." "Ach so. Klingt logisch." "Komm endlich, Seekriegerin.", sagte Gark und trat in den düsteren Geheimgang. Askalda spähte ihm hinterher.

Ich hab jetzt vor, jedes Teilkapitel der Kapitel gleich anzufangen wie zu enden. Das rundet die Geschichte etwas ab.

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Re: Geschichten aus Andor oder vom Rest der Welt

Beitragvon Drukil » 27. April 2020, 14:44

Hi WW

Megacoole Geschichte 8-) Darf ich da was abschauen? :?

LG Drukil
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Re: Geschichten aus Andor oder vom Rest der Welt

Beitragvon Wachsamer Waldläufer » 27. April 2020, 14:54

Hmmm… Was meinst du?
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Re: Geschichten aus Andor oder vom Rest der Welt

Beitragvon Drukil » 27. April 2020, 15:20

Hi Leute

@ WW:Ich meine, das ich mich ein bischen von deinen Ideen inspiriren lassen will :)

Ich hab aber schon ein Stück weiter geschrieben ;) Würde halt gerne ein paar Ideen für das Weitere sammeln( z. B. Die Figur Uhain :? )

Jetzt geht die Geschichte weiter :D
(der Namenslose heißt jetzt Arieles)

Arieles betrat den Baum, und sah sich um, einmal war er schon hier gewesen, und hatte sein Schwert gefunden, es hatte ihm großen dienst erwiesen und ihm schon oft bei der flucht verholfen. Damals war er von einer riesigen Gestalt verjagt worden. Diese Gestalt war etwa 2m groß und hatte mehr Stacheln an sich wie ein Baum Blätter. Plötzlich erschauerte Arieles er hörte ein ohrenbetäubendes brüllen eines Steinbären, etwas blitzte in seinen Gedanken auf: Ein Steinbär ?!!! Die waren doch längst ausgestorbenen! Man hatte sie nur für ihre Felle gejagt, Arieles hasste Jäger, die nur für Fell jagten. Er war selbst ein Jäger, aber einer, der jagte um zu Überleben. Das Brüllen ertönte erneut, und ein trampeln kam danach! Der Bär hatte ihn gerochen! Was sollte er tun ?! Arieles blickte sich panisch um, es gab 3 Wege, aber hinter dem einen sah er den Bärenkörper auf ihn zu trampeln, hinter dem anderen sah er einen Arbak hervorlugen und der dritte wurde von hochgiftigen Schlangen versperrt! Arieles brach in Schweiß aus, gleich würde der Bär ihn haben!! Was sollte er tun?

Welchen Weg soll er nehmen? Die Mehrheit entscheidet :D

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Re: Geschichten aus Andor oder vom Rest der Welt

Beitragvon Wachsamer Waldläufer » 27. April 2020, 19:53

(Die Menge brüllt: ) ARBAK! ARBAK! ARBAK!
Der Arbak murmelt: Bärbärbär.
Der Steinbär: GRRR.
Die Schlangen: Hssss.
Arieles (Guter Name!): AAAAHHHH! Drei Willenspunkte versus Vergiftung versus sicherer Tod. Vielleicht hab ich eine Rietgrasblüte, dann versuch ichs mit zwei (?) Stärkepunkten gegen die Schlangen, denen nehm ich Gift ab, und bringe den Bär aus dem Spiel. Fertig.

:lol:
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Re: Geschichten aus Andor oder vom Rest der Welt

Beitragvon Falkenstadl » 27. April 2020, 20:20

Sag mal WW, rauchst Du heimlich Deine Matratzenfüllung? :shock:
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Re: Geschichten aus Andor oder vom Rest der Welt

Beitragvon Wachsamer Waldläufer » 27. April 2020, 20:33

Das sind aber schlimme Anschuldigungen. :shock:
Ich stell mir die Matratzenfüllung gar nicht so… (?) g'schmackig vor. In St.Pölten gibt es da bessere Redewendungen.
(Von "Hast du heute in der Scherzkiste geschlafen" bis "Clownjausnen", ich tu beides ständig)

Zu deiner Beruhigung: Ich werde meine Matratzenfüllung nicht rauchen. Matratzen sind so ziemlich das ekelhafteste, was es gibt (oh, wenn man sich überlegt wieviel man in einer warem Nacht schwitzt-IGITTIGITTIGITT)
Für den Fall, das du nicht speziell die Füllung der Matratze gemeint hast, sondern eher die Füllung… Muss ich dich enttäuschen. (grins)
So oder so, meine Matretze lebt noch vollständig, Pfadfinderehrenwort.
Vielleicht zeigt sich bei mir das Decke-auf-den-Kopf-fallen auch anders? Aber ich habe gar nicht viel an meine bisherigen Lifestyle geändert… 8-)

LG, WW (Er ist immer noch curious about the Matratzenfüllung)
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Re: Geschichten aus Andor oder vom Rest der Welt

Beitragvon Brogg » 28. April 2020, 08:37

Haool Drukil,

Die Arbaks hören sich nicht so interessant an.
Der Steinbär (guter Name) ist wahrscheinlich zu stark und an der Schlange kommt man auch nicht so leicht vorbei. :cry:
Aber könnte Arieleis sich durchs Gebusch schlagen, oder hat er dann alle drei hinter sich (wenn sie sich die drei Tiere nicht sich selbst aufhalten :lol: )?
Oder Arieleis klettert auf einen Baum und hofft das der Steinbär nicht klettern kann (und das es nicht der Baum des Abaks ist :shock: ).

LG Brogg :D
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Re: Geschichten aus Andor oder vom Rest der Welt

Beitragvon Butterbrotbär » 28. April 2020, 09:24

Wenn Steinbären schon lange ausgestorben sein sollten, könnte das heissen, dass diese Gestalt gar kein Steinbär ist (vergesst nicht, dass wir immer noch nicht erfahren haben, was aus Drukils Bärenfell wurde und welche Macht es hat). Ich wäre dafür, dass Arieles sich den Steinbären zunächst etwas genauer anschaut. Wenn der Bär dann immer noch ganz wie ein Bär wirkt, würde ich mich schleunigst in Richtung Arbak wagen – selbst falls dieser feindlich gesinnt sein sollte, kostet er Arieles höchstens einige WP. :D
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