Zurück zur Taverne

Projekt: Das Lied des Königs

Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Boggart » 4. Februar 2019, 19:20

Die große Frage ist mMn die von Frodo gestellte: Welche Kreaturen nimmt die Gruppe auf?
Wir haben ab I nur noch 5 Erzählerbewegungen bei 6 Kreaturen in der Gruppe. Wie viele Kreaturen schafft man auf einmal platt zu machen? Ein Held mit 14 SP und Runensteinen kommt auf 24 als guten Kampfwert. Was ist so das Mittel für Kreaturen mit drei Würfeln? Irgendwo gibts eine Tabelle, ich rechne trotzdem mal mit einer 6. Ein Endkampf von 3 Runden bedeutet, dass der Gruppe pro Kampfrunde mehr als 6 WP abgezogen werden. Damit hab ich 24-6-6=12 als einen realistischen SP-Wert, um in 3 Runden durch zu kommen. Heißt, beide Skrale raus ziehen, nichts rein lassen. 2 Erzählerbewegungen für die Skrale, einen dritten für einen weiteren Tag, denk ich, machbar.
Nur mal so als Hochrechnung für einen Helden.
Kommt eine weitere Kreatur dazu, ist es noch zu schaffen (wenns kein Troll ist). Ansonsten wirds eng. Also sollten wir nicht zu viele Kreaturen mit dazu kommen lassen.
Ich bin dafür, dass nur die Kreaturengruppe welche mit aufnimmt und nicht die Kreaturen sich selbst anschließen. Also nur Kreaturen, die auf einem Feld stehen, auf oder über das die Gruppe zieht und die Kreaturen, die auf das Feld der Gruppe ziehen, kommen zur Gruppe dazu.
Dann muss man halt taktisch Erzählerbewegungen auslösen: Eine andere Kreatur besiegen, damit am nächsten morgen nicht eine auf das Feld läuft; einen Tag beenden, damit erst die Kreaturen wo anders hinziehen, bevor die Gruppe kommt etc.
Nicht einfach, aber reizvoll!

Ich würde allerdings die Einschränkung mit dem Bogen weglassen, sondern auch einzelne Kreaturen schon vom Feld aus bekämpfen können. Dann können auch die Schildzwerge (und Prinz Thorald auf Feld 6) mithelfen. Wir haben zwar zwei Fernkämpfer dabei und Orfen hat wahrscheinlich einen Bogen, aber alle anderen sollten sich besser SP kaufen können.

Ich nehm das mal so auf, dann kommentier ich den Rest und bring meine eigene Idee ein!
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Frodo » 4. Februar 2019, 19:42

Ja, diese Regeln klingen wirklich sehr gut. Jetzt muss nur noch getestet werden!
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Boggart » 4. Februar 2019, 20:06

So, eingearbeitet, den Greim habe ich auch gleich mit aufgenommen, unverändert.

Zu den Tückekarten:
Ich habe aus den gemachten und gelesenen Testspielen das Gefühle, dass die bisherige Kreaturenverteilung garnicht so schlecht war. Anspruchsvoll, keine Frage, aber machbar.
Generel sollten wir also bei einer Neuverteilung die Kreaturen weiter von den Zielen entfernt positionieren, damit wir auch noch Luft für die Kreaturen auf H haben (btw: ich werd mal checken, wie viele Kreaturen uns (Orfens Aufgabe ausgenommen) noch zur Verfügung stehen...). Wichtig wäre, dass sowohl der Brunnen auf Feld 5 als auch der auf Feld 55 (bisher von Tückekarten abgedeckt) neu bedroht werden können. Um die anderen Brunnen brauchen wir uns keine Gedanken machen, die sind hoffnungslos verloren ;)


Ich hab eine Idee, wie wir etwas mehr Ordnung und weniger Legendenkarten bekommen könnten:
Wir könnten Grundlegendes wie unser neues Bewegungsystem, das (variabel) verwendete Spielmaterial, die Anpassungen für die Spielerzahlen (Primärziele/keine neutralen Zeitsteine...), Verweis auf die Freundschaftskarten, kompatible Minierweiterungen, usw. usf. vor der eigentlichen Legende auf DIN A4 lassen. Vielleicht passt da der von Katze angekündigte Text auch dazu, die Karte mit den neuen Bewegungsrichtungen passt auf jeden Fall. Da können wir auf A1 damit anfangen, dass diese A4-Seiten unbedingt beachtet werden müssen und dann gleich mit der Verteilung der Gegenstände beginnen.
Das wollte ich aber erst mal nochmal mit euch abklären, bevor ich meine Ordnungsarbeit in den Dateien beginne ;)


Meine Endgegneridee:
Ich habe einen schwarzen Schatten im Kopf, der den Helden die zeit klaut. Dazu wird auf I und dann mit jeder Erzählerbewegung ein Geröllplättchen auf die Tagesleiste gewürfelt, immer nur eines pro Stunde. Stunden mit Geröllplättchen werden von den Zeitsteinen übersprungen, steht ein Zeitstein auf einer erwürfelten Stunde, passiert nichts. Somit bleiben den Helden immer weniger Stunden, zum Schluss nur noch 2 und die Überstunden.
Des weiteren werden die Kreaturen auf den Schilden neu auf dem Feld verteilt (ein roter und ein Heldenwürfel). Auch die Bauern werden neu eingewürfelt. => Neuer Druck auf neu zu rettende Schilde und das bei immer weniger Zeit.
Das Feld, auf dem der Schatten zu bekämpfen ist, könnte man aus den Werten der Geröllplättchen und den Stunden, auf denen diese liegen, ermitteln.
Und jetzt kommt das große Problem, dass ich damit noch habe:
Wie kann der Schatten bekämpft werden??
Ich dachte daran, etwas in bestimmter Menge (abhängig von Spielerzahl) auf das Feld bringen zu lassen oder so (umgedrehte Humpen oder so). Aber so richtig damit anfreunden konnte ich mich noch nicht.
Hat von euch einer eine Idee?


@Frodo:
Du darfst uns auch gerne von deinen gescheiterten Testspielen berichten. Entweder können wir dir da helfen, wie du gewinnen kannst, oder wir merken, wo unsere Legende doch zu schwer ist oder Fehler beinhaltet!
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Schlafende Katze » 4. Februar 2019, 20:17

Die Idee ist interessant. Die gefällt mir :)

Was ist mit Holz aus dem StSch um den Schatten einzu"Mauern"? Alternativ Edel- oder Runensteine?
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Troll » 4. Februar 2019, 21:49

Zur Kreaturengruppe: Die Bogeneinschränkung kann gerne raus, da stimme ich zu! Dass nur Kreaturen auf dem selben Feld mitkommen, finde ich auch richtig. (Hatte ich damals auch so gemeint. :roll: )

Zum Zeitgeist (?): Klingt auf jeden Fall interessant. Was nehmen wir als Figur, eine der drei Schwestern?
Wenn wir so einen Zeitgeist machen, fände ich von der Story her einen Zusammenhang zum Hadrischen Stundenglas gut. Im Roman bekommt Eara es bei unserem I und etwa auf L (oder vielleicht schon K) geht es kaputt, vielleicht fällt da jemandem was ein. ;)
Der Mechanismus mit dem "Zeit klauen" muss getestet werden, klingt aber machbar. Das Erscheinen von Bauern und Kreaturen aber halte ich für keine gute Idee! Wenn wir sie erwürfeln, wird es viel zu zufällig und wahrscheinlich zu leicht. Bis M vergehen wahrscheinlich eh nur noch zwei, höchstens drei Sonnenaufgänge, die meisten der erwürfelten Kreaturen werden keine Bedrohung sein. Natürlich können wir sie auch auf einigermaßen feste Positionen bringen, aber die Schilde zu leeren ist irgendwie auch seltsam. Wozu macht man sich dann die Mühe und verteidigt sie vorher die ganze Zeit? Wenn wir Zeitdruck haben wollen, fällt uns was besseres ein!
Ansonsten habe ich gerade ein bisschen Brainstorming gemacht. Was mir so für Ideen gekommen sind:
- Der Schatten könnte Jagd auf die Bevölkerung Andors machen (dargestellt durch Barbaren). Immer, wenn er einen Andori erwischt, könnte eine Stunde gesperrt werden. (Anstatt bei Erzählerbewegungen.) Das wäre übrigens doch mal eine sinnvolle Verwendung für die dunklen Zeitsteine. Würde mir zumindest besser gefallen als Geröll, und für Forn haben wir noch die Apfelnüsse, falls er was braucht.
Bewegung könnte so ähnlich funktionieren wie bei den Wölfen im StSch oder bei den Skeletten in Teil III. Als Markierung können wir die Hahnensymbole verwenden, davon haben wir bis zu zwei Stück. Irgendwie müsste man halt dafür sorgen, dass Stunden mit Hahn nicht gesperrt werden.
Er könnte stattdessen/zusätzlich auch Kreaturen jagen. (Erwischten Kreaturen wird der Standfuß geklaut. :mrgreen: :idea: )
- Er kann mit normalen Waffen nicht angegriffen werden. Dafür können wir die Messer und die Axt ins Spiel bringen. Nur wer diese Waffen trägt, kann den Schatten angreifen. (Dementsprechend Sp nur bis drei Spieler. ;) ) Möglicherweise auch erst, nachdem die entsprechende Waffe mit dem Schleifstein, den man dann auch irgendwie ins Spiel bringen muss, in Berührung gekommen ist. Alternativ können wir auf einen direkten Kampf auch ganz verzichten, in diesem Fall genügt es, eine bestimmte Anzahl :?: Dinge :?: zu ihm zu bringen. (Vielleicht doch Geröll auf Tagesleiste und hierfür die neutralen Zeitsteine?)
- Wir haben noch die Sporne frei! Die könnten wir verteilen, und das 0-er-Netz wird gesucht. (Z.B. verbirgt sich dort der Schleifstein?)
- Wenn wir eh schon eine der Drei Schwestern nehmen, können wir auch zwei oder drei Geister machen. Je nachdem, was hier sonst so noch alles passiert. :twisted:

Lauter Ideen... Ich bin auf jeden Fall gespannt, wohin sich dieser Schatten noch entwickelt. ;)
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Schlafende Katze » 4. Februar 2019, 22:47

Auszug aus den Schriften des Baumes der Lieder

Die vorliegenden Ereignisse geschahen zur Zeit des Liedes des Königs.
Aufgeschrieben von Melkart, dem obersten Bewahrer des Baumes der Lieder.

Der nachfolgende Bericht gelang durch Fenn, den Waldläufer zu uns.

"Zu der Zeit, als die Helden Chada, Eara, Thorn und Kram das erste Mal in Erscheinung traten, geschahen noch andere Dinge in Andor. Zu der damaligen Zeit dachten wir alle, dass sie nichts miteinander zu tun haben. Doch heute, viele Jahre später bin ich davon überzeugt, dass auch hinter diesen Machenschaften Varkur steckte.
Zu der Zeit, als unsere Freunde es mit Varkur aufnahmen streiften Orfen, Bragor, Kheela, Arbon sowie der Schattenskral Forn und ich durch das Rietland.

Wo immer wir konnten, versuchten wir der Bevölkerung Andors zu helfen. Trotz dem Kampf gegen Varkur hatten dunkle Mächte es auf die Bewohner abgesehen. Wie genau es dazu kam, kann ich nun beim besten Willen nicht mehr sagen. Auch die Beweggründe des Schattenskrals lagen für uns im Dunkeln.
Ich habe mich lange mit meinen Mitstreitern unterhalten und ein jeder schilderte mir von einer anderen Bedrohung, der er sich stellen musste.
Sicher ist jedoch, dass ohne das Eingreifen einiger von uns die Geschichte Andors sicher anders ausgegangen wäre und es fraglich ist, ob Andor es Andor überhaupt noch gäbe.

Wäre ein Besucher zu dieser Zeit nach Andor gekommen, hätte er sich vermutlich sehr gewundert. Wir alle vermuten, dass nicht einmal Varkur oder Tarok wussten, was zu dieser Zeit in die Kreaturen gefahren ist. Aber an manchen Orten im Wachsamen Wald konnte man Skrale über Pergamenten und Büchern gebeugt hocken sehen und lesen.
Von Forn erfuhr ich, dass einige Kreaturen, die auf dem Weg zur Rietburg waren, sich nach einer Begegnung mit ihm einfach hingelegt hatten und ein Nickerchen hielten bis der Hahn ein weiteres Mal krähte.
Und hätte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen, hätte ich Orfen keinen Glauben geschenkt. Zu diesem Zeitpunkt befanden wir uns beide in der Nähe der Taverne zum Trunkenne Troll. Die Kreaturen, die sich in deren Umkreis befanden standen Kopf!
Melkart, es ist weiß Gott verstörend, wenn eine Gruppe kopfstehender Gors, Skrale und Trolle versuchen, die Taverne anzugreifen!

Seltsame Dinge trugen sich damals zu in Andor und nur wenige wissen, dass Varkur in der Rietburg nur die Spitze des Eisberges war. "


Mit diesen Worten endet die Erzählung von Fenn, dem Waldläufer. Nach dem Angriff der Barbaren war er einer derjenigen, die sich als erste hier ansiedelten. Ich habe keinen Zweifel an seiner Erzählung, sah ich doch einige dieser liegenden Kreaturen mit meinen eigenen Augen. Nur dieser Schattenskral bereitet mir einiges an Kopfzerberechen.

Die Geschichte von Fenn enthält leider keine Hinweise auf die damaligen anderen Bedrohungen. Was genau ist damals vorgefallen?

Melkart, der oberste Bewahrer des Baumes des Lieder.





Ich weiß nicht, ob mit dem Text irgendetwas anzufangen ist. Um ehrlich zu sein, wollte ich eigentlich etwas lustiges zum Thema "Yoga turnende Kreaturen" schreiben. Irgendwie ist das hier daraus geworden. Vllt. ist es ja zu irgendwas nütze :)

Grüßlis
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Boggart » 5. Februar 2019, 10:52

Hallo!

Katze, dein Text ist sehr schön! Können wir gerne als Einleitung vor den Legendenkarten verwenden!
Vielleicht sollte man auch die fliegenden Kreaturen, die ja durch Fenn ins Spiel kommen, noch erwähnen.

Zum Zeitgeist:
Der Name gefällt mir!
Das mit den geleerten Schilden hat mir heute Nacht auch schon nicht mehr gefallen, kommt also weg.
Ich hätte mir eventuell auch vorstellen können, ihn durch die neutralen Zeitsteine darzustellen ;), aber wir können auch die Feinde fest in die Legende mit aufnehmen (dazu gibts ja irgendwo einen Link, denke ich)(schon gefunden: Die Feinde!). Wer keine Lust darauf hat, sich die auszudrucken, nimmt sich halt Alternativen (aus Lego oder anderes) oder zieht eine neue Karte.
Den Gedanken, die Barbaren irgendwie ins Spiel zu bringen, hatte ich auch schon, aber ich denke, es wäre unschön, sie nicht als Barbaren zu verwenden. Vielleicht als weiterer Endgegner?
Ich würde Material aus den Dunklen Helden vor allem für die Dunklen Helden (im Moment also für Forn) verwenden, genau so, wie wir die Neuen Helden nur für die Neuen verwenden. Im Moment kann jemand, der die DH nicht besitzt, trotzdem alles (außer Forn) spielen und gleiches gilt für die NH. Eines von beiden hat man aber wahrscheinlich doch, also engen die schwarzen Zeitsteine nicht wirklich ein. Soll heißen, die Sporne würde ich gerne noch aufheben (vielleicht für das Leander-Update?). Es sei denn, es lassen sich wirklich keine besseren Lösungen finden!
Mehrere Zeitgeister (also auch die anderen Schwestern) find ich interessant. Vielleicht werden die anderen beiden auf K mit der Zerstörung des Hadrischen Stundenglases frei! Übrigens würde ich auch noch ein K für Forn hinzufügen, damit der König auch rechtzeitig in der Burg ist. Wobei, dann wäre am Ende J wohl richtig... So schwer war Forns Aufgabe eh nicht ;)
Ich finde sowohl den Gedanken, ihn einzumauern, also auch die Messer und die Axt zu verwenden, sehr interessant. Bei drei Schwestern aber wohl eher die Waffen. Einmauern könnte man ja den Feuergeist oder das Feuer vom Dunklen Tempel.

Wenn wir jetzt endlich so viele Endgegner haben, stellt sich die Frage, wie losen wir sie aus. Kommen/Beschränken wir uns auf 6, können wir sie erwürfeln wie im StSch. Beim Ziehen mit neutralen Vorderseiten haben wir die Option offen, auch später noch (mit dem Update) weitere Endgegner dazu zu nehmen. Da können wir uns ja auch aus anderen Schachteln bedienen, für diejenigen, die auch diese haben.

So, mal gucken, wies weitergeht!
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Boggart » 5. Februar 2019, 11:11

Schlafende Katze hat geschrieben:Und weil es mal gesagt werden muss: DANKE Boggart, dass du den Überblick behältst! Ich glaube, sonst wäre das gesamte Projekt schon längst den Bach runter.

Hierzu wollte ich mich auch noch mal äußern:
Bitte, mach ich gern, es macht Spaß, ich würde auch gerne viel mehr testen! Aber der kleine kann halt mitlerweile den Tisch abräumen...
DANKE für diese Bestätigung. Ich war mir, als ich mich vor bald einem Jahr (April wars, ich habs grad nachgeguckt) eingeklinkt habe und dann aufgrund eines fehlenden Organisators diesen Job sehr schnell an mich gerissen habe, echt nicht sicher, was ihr davon halten werdet, wenn jetzt so ein unerfahrener Neuling, der noch nie eine Legende geschrieben und noch nichtmal eine Fan-Legende gespielt hat, dazu kommt und etwas das Kommando übernimmt. Aber ich fand das Projekt und alle bis dahin gemachten Überlegungen einfach zu interessant, als dass man das im Sande verlaufen lassen dürfte. Daher mein Ansporn!
Über den Sommer hab auch ich es schleifen lassen, aber jetzt ist gerade so eine Energie da, die würde ich unbedingt gerne nutzen! Ohne jetzt irgedwie Druck machen zu wollen, ich halte es für möglich, diese Legende vorm Sommer zur Veröffentlichung bringen zu können!
Und noch was, ich bin echt froh, zwei so erfahrene und begeisterte Andori wie euch, Schlafende Katze und Troll, an meiner Seite zu wissen! Die Legende ist von der Größenordnung ganz nach meinem Geschmack, aber allein würde ich es als Erstlingswerk mit begrenzten Testmöglichkeiten nie schaffen können! DANKE also auch an euch für tolle Ideen, tolle Texte, berechtigte Kritiken und ein festhalten an einem eineinhalb Jahre alten Projekt!

Liebe Grüße
Boggart

PS: Die Zeit, die ich bisher hier reingesteckt habe, war es wert!
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Schlafende Katze » 5. Februar 2019, 16:37

Hi Zusammen,

Ich hab mir auch schon Gedanken darüber gemacht, ob man die Barbarenfiguren zu irgendetwas verwenden kann.

Letzten Endes bin ich aus mehreren Gründen davon weggekommen.
Zum einen passt es mMn thematisch nicht wirklich, wenn sie im "Angriff der Barbaren" nach Andor kommen. Aus welchem Grund sollten sie dann schon etliche Zeit vorher in Andor einfallen?

Zum anderen finde ich es dann extrem schwer, sie als etwas anderes zu nehmen. Für mich persönlich sind es die Barbaren und werden es vermutlich auch immer bleiben. Gerade sie dann als Endgegener zu verwenden, wenn sie das schon in einer offiziellen Legende sind finde ich nicht wirklich elegant.

Was aber durchaus möglich ist, ist die Standfüße der Barbaren zum Markieren von Kreaturen zu verwenden. Vllt. müssen dann gar keine Kreaturen Kopf stehen?

Ich persönlich könnte mir den Einsernen König aus den Feinden auch sehr gut als Zeitgeist vorstellen. Irgendwie hatte die Gestalt in meiner Vorstellung mehr mit einem Ritter als mit einem Dementor / den drei Schwestern zu tun ^^ :roll:

Wie viele Endgegner haben wir denn bis jetzt?
Eine andere Möglichkeit wäre, den Endgegner nicht durch Würfeln oder ziehen bestimmen zu lassen, wenn wir mehr als 6 Endgegner haben.
Wenn wir es auf 10 schaffen (oder weniger) können wir auch einfach die Spielplanfelder als Zufallselement hernehmen.
Nach dem Motto auf A1: Legt alle Karten der Endgegner auf einen Stapel und mischt diesen gut durch. Nehmt nun einen der Helden und stellt ihn auf ein beliebiges Feld. (Dies entspricht uU. NICHT seinem Startfeld!) Zählt jetzt die Anzahl der Karten ab, die der Einerstelle der Feldzahl entspricht. Sollte der Stapel dabei aufgebraucht werden, startet ohne zu mischen von Vorne.
(Beispiel: Der Held steht auf 24, die vierte Karte des Endgegnerstapels ist der gesuchte Gegener)

Das war jetzt nur eine spontane Idee. Aber dann muss man nicht auf ein Bild von dem jeweiligen Endgegner auf den Karten verzichten, was ich persönlich sehr schade fände, ist nicht auf 6 Karten beschränkt und man hat die Möglichkeit, auch im Nachhinein noch Karten hinzuzufügen. Evtl. kann dann auch jeder wie er möchte einen der Endgegner des StSch-Wettbewerbs mitbenutzen. Durch das Mischen ist es wirklich purer Zufall, welche Karte man zieht.

Grüßlis
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Re: Projekt: Das Lied des Königs

Beitragvon Boggart » 5. Februar 2019, 18:55

Das mit den Barbaren sehe ich eigentlich genau so. Die einzige Story, die mir einfallen würde, wäre, dass ein Stoßtrupp nach Fenn sucht... Wird dann aber auch blöd, wenn Fenn mit von der Partie ist ;)
Orangene Standfüße statt der roten. Eine Möglichkeit, eventuell aber nicht auffällig genug. Darum müsste sich dann der Orfen-Spieler kümmern, dass er die auseinander hält, auch für die anderen! Ein Versuch ist es wert!

Mit seinem ins Weiß gehenden Grau hätte der Eiserne König tatsächlich eine gut passende Farbe. In meiner Vorstellung war der Zeitgeist wirklich ein Schatten, materielos und so. Aber ich finde die Schwestern interessant und mir gefällt die Story, die noch in meinem Kopf rumgeistert:
Die Zeitgeister sind dafür verantwortlich, dass das Hadrische Stundenglas so funktioniert, wie es das tut. Ein Zeitgeist ist aus welchen Gründen auch immer frei und in Andor unterwegs. Als das Stundenglas zerbricht kommen die beiden darin gefangenen Zeitgeister frei und schließen sich dem ersten an. Ein Sieg auf I oder J ist also leichter als einer auf K oder später ;)

Wir haben derzeit 5 Endgegner im engeren Gespräch:
- Der Schwarze Herold
- Der Trollfürst
- Die Kreaturengruppe
- Der Greim
- Die Zeitgeister

Genau wegen den Bildern auf der Karte hatte ich gefragt :D
Die Idee mit dem Spielfeldfeld und dann auszählen finde ich echt nicht schlecht. Man könnte auch die Quersumme des Feldes nehmen...
Wenn wir die Karten also nicht optisch gleich haben, könnte man auf die Vorderseite schreiben, wenn Material benötigt wird, dass nicht im GS, StSch und BB enthalten ist, also den Teilen, an denen man nicht vorbei kommt. So kann jeder schon vorm Spiel checken, ob der Endgegner geht oder nicht.

Ich hab übrigens mal ChrisWs Liste missbraucht und unsere Legende eingetragen. Alles, was nur für Helden benötigt wird, farblich markiert, ebenso dazu geschrieben, wenn es was für Endgegner gibt. Ich hoffe, ich hab nichts vergessen; ein paar Sachen sind bisher auch nur aus meinem Kopf eingetragen und nicht aus den Karten. So haben wir mal einen überblick, was uns denn noch zur verfügung steht!


Ich hab es zwar selbst eigentlich erst vor kurzem verneint, aber was haltet ihr von einem Endgegner Trunkener Troll?
Und um die Aufmerksamkeit mal von den Endgegnern abzulenken:
Was haltet ihr davon, bei Forn die 6 Apfelnüsse mit einwürfeln zu lassen. Er kann je eins ernten, wenn er dafür eine EK-Geheimer See aktiviert und mit zweien kann er dann die Kreaturen hinlegen. Oder aber er braucht so viele Apfelnüsse wie Helden beteiligt sind, um eine Kreatur hinzulegen...

Soviel für den Moment ;)
Gruß
Boggart
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